Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 60. Band, (Jahrgang 1868)

8

P  f  i  z  m  a  i  e  r

Silber.
In  den  Gebräuchen  der  Tscheu,  bei  den  Obrigkeiten  des  Sommers ­
  wird  gesagt:
Der  richtige  Süden  heisst  King-tscheu.  Sein  Ertrag  ist  Mennig
und  Silber.
Das  Ni-ya  sagt:
Das  weisse  Metall  nennt  man  Silber.  Das  schönste  desselben
nennt  man  Liao.
Das  Hiao-king  sagt:
Wenn  der  göttliche  Geist  befeuchtet,  gibt  es  silberne  Krüge,  die,
ohne  dass  man  Wasser  schöpft,  sich  von  selbst  füllen.

Das  in  dem  Sse-ki  enthaltene  Buch  von  den  aufgeworfenen  Altären ­
  sagt:
Yin  erlangte  die  Tugend  des  Metalls.  Das  Silber  überströmte
in  den  Bergen.
Das  Sse-ki  sagt:
Fung-lai,  Fang-tsehang  und  Ying-tscheu,  auf  diesen  drei  göttlichen ­
  Bergen  sind  aus  gelbem  Gold  und  weissem  Silber  Paläste  und
Thorwarten  erbaut.
In  den  in  dem  Sse-ki  enthaltenen  Überlieferungen  von  Ta-wan
heisst  es:
Im  dem  Beiche  Ngan-si  verfertigt  man  Münzen  aus  Silber.  Die
Münzen  gleichen  dem  Angesichte  seines  Königs.  Wenn  der  König
stirbt,  bildet  man  ohne  weiteres  von  neuem  auf  den  Münzen  das  Angesicht ­
  des  Königs  ab.
Das  Sse-ki  sagt  ferner:
Schür  wusch  für  seine  Eltern  an  dem  Brunnen.  Er  nahm  Silber
und  Kupfermünzen,  legte  sie  in  den  Schöpfeimer  und  gab  sie  seinen
Eltern.

Das  Buch  der  Han  sagt:
Zu  den  Zeiten  Wang-mang's  bildete  Silber  von  Tschü-ti  <)  im
Gewichte  von  acht  Tael  ein  Lieu  (eine  Strömung).  Dasselbe  batte  den

Der  District  Tsclni-li,  der  zu  der  Provinz  Kien-wei  gehörte,  brachte  Silber  hervor.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.