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Strasse zwischen zwei Thürinen, die Burdsch-er-Riis, d. i. Thür me
der Köpfe, genannt werden, vorbei, welche, wie das Volk erzählt,
ein Pascha von Damaskus erbaut und von aussen mit den Köpfen
gefallener Rebellen bekleidet haben soll. Eine halbe Stunde weiter
oben liegt an dieser Strasse, die hier immer zwischen den Gärten,
die Damaskus von allen Seiten umgeben, hinläuft, die Quelle A’inef-Seinebije
die desshalb berühmt ist, weil sie das
beste Wasser in Damaskus gibt. Eine und eine halbe Stunde führt
diese Strasse durch Gärten in nordöstlicher Richtung hin, bis man
zu dem schönen Dorfe Charestä kömmt. Dieses Dorf mag bei sechs
bis achthundert Einwohner haben, die Häuser sind nett aus Lehmziegeln
aufgebaut, einige haben sogar ein erstes Stockwerk; hier herum
sind fast nur Pflanzungen von Oelbäumen, die sich längs der Strasse
zu beiden Seiten hinziehen. Hinter dem Dorfe Charestä erhebt sich
das felsige Gebirge Dfcliebel-el-Erbäin oder Dfchebel-Shälihije,
das sich in nördlicher Richtung von Damaskus hinzieht, hierauf
unterhalb dem Dorfe Adrä 0j_xp) sich gegen Osten wendet. Der
letzte zu dieser Kette gehörige Berg, den man vom Dorfe Charestä
aus sieht, ist der runde kegelförmige Berg, der Dfchebel-el-Makfsüra
heisst und beiläufig zehn Stunden von Damaskus entfernt liegen
mag. Von hier an zieht sich dieses Gebirge in östlicher Richtung
bis Tadmor hin und schliesst auf der einen Seite das Thal von
Dfcheirüd ein, wesshalb auch dieses Gebirge Dfchebel Dfcheirüd
genannt wird: es ist dasselbe, das auf der Berghausischen Karte
von Syrien mit dem Namen Dfchebel Utala Sfafire angegeben wird,
einem Namen, der gar nicht arabisch klingt, und den ich auch nie
hörte ungeachtet aller Nachfragen; er mag vielleicht aus Kubbetel-A’fsäfir
verstümmelt sein, weil am Fusse des Gebirges sich eine
Kuppel befindet, die Kubbet-el-A’fsäfir, d. i. Kuppel der Sperlinge
heisst, wonach vielleicht das ganze Gebirge Dfchebel Kubbet-el-A’fsäfir,
d. i. Gebirge der Sperlingskuppel, genannt worden sein
mag:. Die Strasse läuft von nun immer am Fusse des Dfchebelel-Erbäin
in geringer Entfernung von demselben fort. Es ist w 7 ohl
zu bemerken, dass auf der Berghaus’schen Karte diese Gegend ganz
unrichtig gezeichnet ist. Es scheint nach derselben als hörte das
Gebirge vor dem Salzsee auf, während in der That das Gebirge
hinter demselben vorbei bis nach Tadmor fortzieht. Hinter Tha-