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ertappt ward, wurde mit schmutzigem Wasser bespritzt und mit
Matten geschlagen.
Diese Sitte am Tage des Nauruf, sich mit Wasser zu bespritzen
und mit Matten zu schlagen und ähnlichen Unfug zu
treiben, bestand fort bis zum Jahre 7S7. Damals war Sahir Barkuk,
grosser Emir, noch bevor er Sultan ward. Er gab sich
grosse Mühe, diesen Missbrauch abzuschaffen und verbot diesen
Unfu<r unter Strafe des Erhenkens, ein Herold rief das Verbot
dessen was, wie wir sagten Brauch war, aus. Eine Anzahl Trabanten
wurde in den Strassen aufgestellt, von welchen die Leute
mit Stockhieben vertrieben wurden. Seit dieser Zeit hörten die
Leute auf, diesen Unfug am Naurüfzu begehen, statt dessen trieben
sie in den Canälen und Wasserbecken allerlei Kurzweil. Am
Tage des Naurüf wurden in Kairo die Bazare geschlossen, nichts
verkauft, und an diesem Tage war das Volk so ausgelassen, dass
oft zwei oder drei Personen getödtet wurden oder mehr, bis diess
zur Zeit des Melik-of-Sähir Barkük abgeschafft ward.
Die diesem Berichte beiliegende Zeichnung Taf. I gibt eine Skizze des vordem
Thore der grossen Moschee, Bab- ei - Berid, befindlichen römischen Triumphbogens.
ii.
Notizen, gesammelt auf einem Aus finge nach
P a 1 m y r a.
Von dem Thore Bäb-Tüma, d. i. dem Thomasthore von Damaskus,
führt ein breiter gepflasterter Weg, Derb-es-Sultäni oder kurzweg
Sultäni genannt, aus der Stadt hinaus. Diese Strasse ist der
grosse Handelsweg, auf dem alle Waaren vonDamaskus nachHomss,
Hamät und Haleb gehen. Ganz nahe vor dem Bäb Tuma läuft die