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folgt die Beschreibung des Garb-elEdnä, d. i. des näheren
Westens, der Oasen, der Barka, der afrikanischen Sahara und
Alexandriens, nach der Beschreibung Aegyptens folgt die von Syrien,
dann die Beschreibung des Landes der Armenier, dann die
Mesopotamiens, hierauf die von Irak; nun aber endet alles
System und er zählt mit häufigen Wiederholungen verschiedene
Städte und Länder auf, so dass nach Diärbekir, Sedschistän,
hierauf Rus - el - ’Ain, dann Bire am Euphrat, dann Antiochien auf
einander folgen. Nach Angabe der wichtigsten den arabischen
Geographen bekannten Städte folgt die der Meere, Inseln,
Flüsse, Quellen, Brunnen und Berge, auf diese folgt ein Artikel
über die Pyramiden, eine Abhandlung über die Feste der Kopten
und Christen in Aegypten, dann über die Monate der Kopten,
dann eine Vergleichung der koptischen Zeitrechnung mit der
arabischen nach Mondesjahren, auf diese eine Abhandlung über
die Zeitrechnung der Araber und Perser, über die Tage der
W'oche, die Monate des Jahres und die vier Jahreszeiten, über
die persischen Monate und endlich über die Zahl der Tage des
Jahres.
Die beiliegenden Auszüge über die Feier des Naurus oder
Frühlingsfestes liefern einen merkwürdigen Beweis der Stabilität
der Sitten und Gebräuche im Oriente, denn bis jetzt hat sich dieser
alte Brauch wenigstens zum Theile noch in Damaskus erhalten,
wo die Jugend am Abende des Naurus-Festes mit brennenden
Holzspänen durch die Gassen zu laufen, sich dieselben
gegenseitigzu entreissen, auszulöschen, und so allerlei Unfug
zu treiben pflegt, offenbar ein Ueberrest des uralten Brauches
am Naurus Fest in den Gassen Freudenfeuer anzuzünden.
Auszüge aus dem W r erk: Neschk-el Eshär.
1. Angabe des Weges zwischen Kairo und Damaskus.
Der Weg, den die Heere und Kaufleute und Andere von
Kairo nach Ghasa ziehen, ist nicht der Weg, der in alten Zeiten
von Kairo nach Damaskus eingeschlagen wurde, denn dieser W"eg
ward erst seit dem Jahre 505 bekannt, seit dem Sturze der Dynastie
der Fatimiden. Der frühere Weg bevor die Franken die syrischen
Küstengebiete eroberten, war ein anderer. Ihn Chördädbe
(a> j>1 jy I) sagt in seinem Werke Kitab-el-Memälik-wel