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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 5. Band, (Jahrgang 1850)

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sehen  Fache  ihrer  reichen  Literatur  nehmen,  höchst  bemerkenswerth
  sind.
Das  erste  dieser  beiden  Werke  führt  den  Titel  Merassidel-Ittilä
  äla-esma  el-Emkine  wel  Bikad.  i.  Warten
der  Aufklärung  über  die  Namen  der  Oerter  und  Gegenden,  uud
enthält,  wie  der  Verfasser  in  der  Vorrede  sagt,  einen  Auszug
aus  dem  umfangreichen  Werke  des  grossen  arabischen  Geographen ­
  Jäküt  aus  Hamah,  Mu’ds  chim-el  -  boldän.  (0|jU|
Jäküt,  der  im  Jahre  627  starb,  verfasste  ausser  diesem  grossen
Werke  ein  anderes,  das  Mosch  terik,  das  vor  zwei  Jahren
von  Wüstenfeld  herausgegeben  wurde  und  eine  geographische
Homonymik  enthält.  Alle  Nachforschungen,  die  der  Schreiber
dieser  Zeilen  sowohl  in  Haleb  als  in  Damaskus  nach  dem  Moadshim
  angestellt,  sind  erfolglos  geblieben,  und  der  einzige  Ort,  wo
sich  ein  paar  Exemplare  dieses  kostbaren  Werkes  vorfinden  dürften, ­
  ist  Baglidäd,  wo  der  englische  Capitän  Lynch  eine  Handschrift ­
  dieses  Werkes  aufgekauft  haben  soll.  Um  so  wichtiger
für  das  Studium  morgenländischer  Geographen  wäre  daher  die
Herausgabe  des  Auszuges,  derMerässid,  der  doch  noch  immer
ein  enggeschriebener  Quartband  von  500  Seiten  ist 1 ).  Von  diesem ­
  Werke  befindet  sich  eine  Handschrift,  die  aber  leider  so
flüchtig  geschrieben  ist,  dass  sie  bei  geographischen  Eigennamen
den  Leser  sehr  oft  unbefriedigt  lässt,  auf  der  kaiserlichen  Bibliothek ­
  in  Wien,  eine  zweite  Handschrift  befindet  sich  in  Paris,
eine  dritte  auf  der  Leydner  Bibliothek.  Ueber  den  wahren
Verfasser  dieses  Auszuges  schwebte  bisher  noch  volle  Ungewissheit; ­
  diese  wird  durch  eine  Handschrift,  die  ich  in  meinen  Besitz
gebracht  habe,  gehoben,  wo  der  Verfasser:  Ebu  fadhail  Safij
  -  od-Din  -  Ab  d-el-Mümin  Ben  Abd-el-Hakk-el-B
  a  gd  äd  i  genannt  wird,  und  als  sein  Todesjahr  das  Jahr  739  angegeben ­
  wird,  also  112  Jahre  nach  Jäküt’s  Sterbejahr.  Er  wird
noch  überdiess  als  Professor  ( u ^_xJ  An  der  Besclirije  0^)
genannten  Schule  der  Hambeliten  in  Baghdäd  angeführt.  Dieser
Auszug  ist  um  so  schätzenswerther,  als  er  alles  im  Modschim-A

 )  Dieser  Wunsch  ist  bereits  durch  die  Herren  Juynbo.il  und  Gaal
erfüllt.  A.  d.  R.
            
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