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dem Bischöfe zuwendeten. D%fr vierte Abschnitt von Seite 152
— 270 berichtet, wie die Abtissin gebeugt durch die Eingriffe des
Cardinais resigniren will, wie dieser die Reformen mit Strenge
durchführt, die Nonnen mit dem Interdict belegt und die allein ihm
ergebene Dechantin, Afra vonVelseck, mit Waffengewalt aus
dem Kloster wegführen und sie als Verweserin des Stiftes aufstellen
lässt. Seite 176 folgt die erste Appellation der Nonnen
nach Rom. Seite 181 die zweite Appellation. Seite 188 päpstliche
Bulle an den Cardinal mit der Ermächtigung auch zum strengsten
Vorgänge gegen Sonnenburg. Dann folgt die Schilderung,
wie Herzog Sigmund die Sache dahin vermittelt, dass vier Benedictiner-Aebte
die Reformpuncte für das Frauen-Münster bestimmen
sollen, wie die Nonnen, nun einmal misstrauisch, ihre Unterwerfung
unter die Reformation verweigern , der Cardinal endlich 1455
30. April die Excommunication und das Absetzungs-Urtheil über
die Abtissin Verena von Stuben ausspricht. Seite 270.
Im fünften Abschnitte werden die Versöhnungs - Bemühungen
der Herzogin Eleonora geschildert, die aber sämmtlich
ohne Erfolg blieben, und wie endlich der Cardinal am 4. September
1455 Bann und Interdict über das gesammte Frauen-Münster
Sonnenburg feierlich verhängte, Seite 2S9. Verbote des
Cardinais, den gebannten Frauen Zinse, Zehente oder andere
Gaben zuzuführen; alles sollte zu Händen der Verweserin Afra
von Velseck gestellt werden. Befehle des Herzogs Sigmund
an Balthasar von Welsberg, Cyprian Lamberger und an die
Enneberger, die Nonnen von Sonnenburg zu schirmen, und
ihnen Nahrung, Zinse und Renten zu liefern, Seite 328. Der
Cardinal lässt das Sacrament aus der Stiftskirche entfernen. Neue
vermittelnde Unterhandlungen zwischen der Herzogin Eleonora
und dem Cardinale. Gewaltthaten, welche gegen das Frauenkloster
beginnen, Seite 360. Aufforderung des Cardinais an alle Pfarrer,
die Zinsleute von Sonnenburg unter Androhung der grössten
Strafen zu zwingen, dem Stifte keine Renten zu liefern, S. 3S4.
Erster blutiger Zusammenstoss, Seite 389. Die Sonnenburger
Zinsbauern werden von dem bischöflichen Amtmanne Gabriel
Prack erschlagen, Seite 390. Kampf vor Sonnenburg, zwischen
den liei’zoglichen Soldaten und den Leuten des Bischofs, Seite 393.
Flucht und Verfolgung der Nonnen. Berichte des Herzogs nach