Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 5. Band, (Jahrgang 1850)

876
mae  et  secundae  discordiad  inter  tl.  Nicolaum  Cardinalem  et  Episcopumßi'ixin.
  et  Sigismunilum  ducem  Austriae  anno  1451  et  1457.
Beide  Titel  wurden  von  Re  s  c  h  verfasst,  der  auch  die  Sammlungen, ­
  welche  theils  aus  Original-Urkunden  theils  aus  gleichzeitigen ­
  Abschriften  bestehen,  veranstaltete.
3.  Handlung  zwischen  Cardinal  Nielausen  von  Gusa;  Bischof
zu  Brixcn  und  Herzog  Sigmund  zu  Oesterreich.  Ein  .Folioband
von  528  Blättern.
4.  Missiv-Buech  (des  Klosters  Sonnenburg)  was  sich  mit
dem  Cardinal  Nicolai  Cusan  und  der  Abtissin  Verena  von  Stuben ­
  zuegetragen.  482  Seilen  in  Kleinfolio.
Diese  inhaltreichen  Urkundensammlungen  blieben  den  neuern
Forschern  über  Nicolaus  von  Cusa  gänzlich  unbekannt,  und  dennoch ­
  wird  Jedermann  auf  den  ersten  Blick  ersehen,  dass  ohne
Kenntniss  dieser  Quellen  über  das  Wirken  des  Cardinais  in  Tirol
nicht  viel  Gedeihliches  gesagt  werden  könne,  in  die  Tiroler  Verhältnisse ­
  lassen  nur  sie  hereinschauen.
Die  erste  Sammlung,  das  Rcgestmn  Cusanum,  enthält  auf  94
Folioseiten  Originalconcepte  und  Urkunden,  welche  vorzugsweise
Aufklärung  geben  über  die  Verhältnisse  des  Hochstiftes  Brixen
vom  Jahre  1225  bis  1450,  also  über  die  Zeit  von  der  Wahl  des
Grafen  Alb  re  eilt  s  von  Tirol  zum  Schirmvoffite  des  Stiftes  und
von  der  grossen  SchenkungHugo’s  von  Tau  fers  bis  zum  Bisthums-Antritte
  des  Cardinal’8  Cüsanus,  in  welche  Zeit  die  Ausbildung
der  Territorialherrschaft  der  Grafen  von  Tirol,  so  wie  die  Ausbildung ­
  der  Beziehungen  der  Bischöfe  von  Brixcn  zu  den  neuen
Landesfürsten  hineinfällt.  Die  übrigen  Actenstücke,  welche  den
Streithandel  zwischen  dem  Cardinal  und  dem  Herzoge  betreffen,
kommen  mit  wenigen  Ausnahmen  in  den  folgenden  Sammlungen
wieder  vor.
Die  zweite  Sammlung:  Acta  concordiae  liefert  auf  236  Folioseiten ­
  nebst  vielen  Urkunden  über  die  Beilegung  der  ersten
Cusanischen  Streitigkeiten,  welche  1451  über  die  Ernennung  des
Cardinais  zum  Bischöfe  von  Brixen  entstanden  waren,  und  über
die  Verwickelungen,  die  aus  den  Nachstellungen  hervorgingen,  von
denen  Cusanus  1457  sein  Leben  bedroht  glaubte,  hauptsächlich
Actenstücke,  welche  die  Stellung  des  Brixner  Domcapitels  zum
Cardinale  beleuchten.  Wir  finden  darin  die  Correspondenz  zwi-
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.