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in omni negolio Eugenio magis quam sacro concilio favelani,
quoram postea sectam Wilhelmus Constantiensis jurisconsultus
Griseam appellavit. Hercules tarnen omnium Eugenianorum
Nicolaus Cusanus existimatus est, homo et
priscarum litterarum eruditis simus, et multarum
rerum p er d octus, cujus que d olendum sit tarn nobile
ingenium ad illa schismatis studia divertisse;
omne Studium suum omnemque conatum in
defensione Eugenii collocaverat, atque ut est
versuti et callidi consilii nunc una nunc aliaimpedimenta
texebat."
Als Aeneas Sylvius später selbst auf die Seite Eugen’s übergetreten
und Cardinal geworden war, wünschte er den talentvollen
Mann an seiner Seite in Rom zu haben, und lud ihn zu
wiederholten Malen ein, dahin zu kommen. „£<70 tarnen te in
hac curia praesentem potius esse veilem, quamvis parum est,
quod cardinales reipublicae consulere possint. Veni igitur,
schreibt er ihm weiter, obsecro veni. Neque enimtua virtus
est, quae inter nives et umbrosas clausa valles languescere debeat.
Scio complures esse, qui te videre, audire et sequi cupiunt,
inter quos me semper auditorem discipulumqueinvenies.”
Goldast t. II. p. 1632.
Mit besonderer Vorliebe aber wendeten sich Gelehrte der
neueren Zeit dem Studium der Schriften und Zeitgeschichte des
Cardinais Cusanus zu, um die Grösse seines Geistes und Wirkens
zu erfassen und in gut gezeichnetem Bilde darzustellen. Im
Jahre 1831 machte die katholisch-theologische Facultät in Tübingen
das Leben und Wirken des Nicolaus von Cusa zum Gegenstände
einer Preisfrage. Fi’anz Anton Scharpff, Professor in
Rotweil, lieferte im Jahrgange 1837 der Tübing. Theolog. Quartalschrift
eine gelungene Abhandlung, der er aber, unbefriedigt
durch seinen ersten Versuch, im Jahre 1843 ein grösseres Werk
unter dem Titel : „Der Cardinal und Bischof Nicolaus von Cusa.
Erster Theil: Das kirchliche Wirken. Mainz 1843,” nachfolgen
liess. Ein zweiter Theil ist seither nicht erschienen. — Im darauf
folgenden Jahre 1844 gab Dr. Clemens in der von Dr. Dieringer
redigirteu katholischen Zeitschrift für Wissenschaft und Kunst
(erster Jahrgang, erster Band, Köln 1844) eine Abhandlung her-