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Zum Schlüsse möge hier ein anderes Alphabet aus Süd-AlbanienPlatz
finden, welches der Verfasser einem der angesehensten
Häuptlinge von Argyro, Vrastron Veso Bei, aus der Familie der
AlisotPaschalidee, verdankt.— Dieser lernte dasselbe in seiner Jugend
von seinem Hofmeister (Hodscha) der gleichfalls ein Albanese
war, als eine in seiner Familie erbliche Geheimschrift und bedient
sich desselben noch bei vorkommenden Fällen zur Correspondenz
mit seinen Verwandten. Dasselbe trägt nun zwar in einigen
seiner Zeichen die Spuren hohen Alters und einer gewissen Verwandtschaft
mit dem oben betrachteten; da aber, wie oben erwähnt,
der Gebrauch willkürlicher Chiffern in Albanien keineswegs
unbekannt ist, so möchten diese Zeichen erst dann nähere
Beachtung verdienen, wenn der Beweis ihres hohen Alters anderweitig
geliefert werden kann.
Der Verfasser enthält sich daher vor der Hand jeder Bemerkung
über dieselben.
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Die eingelegte Schriftprobe ist ein Blatt aus einer gegischen
Uebersetzung des griechischen Horologion, einer Art Brevier,
welche der Verfasser neben mehreren Alphabeten zur Feststellung
der mitgetheilten Zeichen benützt hat. Der Mann, welcher dieselbe
in seiner Jugend abgeschrieben hat, soll noch leben, sie wäre daher
nicht über 50 Jahre alt. Der Verfasser glaubt jedoch in dieser
Uebex’setzung zwei verschiedene Handschriften unterscheiden zu
können, von denen ihm die vorliegende Probe die älter zu sein
scheint. —
Sitzung vom 11. December 1850.
Die Classe beschliesst bei der Gesammt-Akademie auf Unterstützungen
anzutragen für:
1) ihr correspond. Mitglied Herrn Prof. Br. Goldenthal
zurllcrausgabe von Ri cti’s „Mikdascli meat”, einer für die Poesie,