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Diese gruppenweise Stellung verwandter Laute weist jede
Vergleichung mit der phönicischen Ordnung zurück, bietet dafür
aber grosse Aelinlichkeit mit den indischen Alphabeten , in welchen
gleichfalls die Vocale voranstehen und der t-Laut dem 7.1-Laut
vorgeht. — Wenn im albanesischen Alphabete die Reihe der Consonanten
mit den s-Lauten beginnt, während diese in den indischen
meist zu Ende stehen, so erklärt sich diess vielleicht aus der Nothwendigkeit,
die Gruppe der «-Laute von der der Zischlaute zu
trennen, weil sonst 12 Zeichen desselben Grundcharakters neben
einander gestanden haben würden.
Die iVamen sämmtlicher Buchstaben des albanesischen Alphabetes
sind einsylbig und alle Consonanten endigen, mit Ausnahme
von xan und vjan , auf a. — Auch in dieser Hinsicht stimmt
also das albanesische Alphabet mit dem indischen überein. Einzelne
Vergleichungspuncte mit demselben wurden oben §. 4, Nr. 4
bis 7, 15 und 16 berührt.
§. 10. lieber das eingeschriebene Zeichen A»
Dieses Zeichen findet sich bei folgenden Buchstaben s- dsa,
y go-t e ha, 3 cJija, ® ba. Wir begegnen in demselben Alphabete
den Zeichen c ba und jja, welche diesen Zusatz nicht haben, und
vermuthen aus der durch den Zutritt des > entstehenden Lautveränderung,
dass dasselbe ein Aspirationszeichen sei. Diese Vcrmuthung
wird auch durch den Laut des y bestätigt, welcher nach
§. 8 a dem eines Hauches oder gelinden c/t gleichkommt.
In s- haben wir oben das hebräische dall erkannt. Aus der
Lautveränderung, welche durch den Zutritt des < entsteht, müssen
wir diess aber nicht für h, sondern für s erklären, also auch hier
Verwandtschaft dieser beiden Hauche (in der Sprache selbst konnte
sie der Verfasser bis jetzt nicht nachweisen).
Die Aspiration des ^ b weiss der Verfasser nicht zu erklären,
dagegen lassen vielleicht auch die Formen v a, v da und f rra dieselbe
vermuthen, denn der Laut des dschliesst einen leichten Hauch
ein. Aleph der Vater des albanesischen a wird ursprünglich als
Hauchzeichen angenommen und f gibt der Grieche mit der
Deutsche aber mit rh. — Dem zu Folge liesse sich die Form e f
etwa auch als ein aspirates p w erklären. Die §. 4, Nr. 15, ver-