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Item der Snnberger nam zehen wegen mitwaitzen,
da warn .... der waitz was verlorn, die ros wurten . . •
gelost .... dem Ammann zwai pfunt pfenning genomen . . .
Item der sunberger nam dem P suben ros . . .
Auf einem einzelnen Pergamentstreif:
Item hat dem spitaler genomen ain gross fueder hews, daz
wol zehen schillino- trueg.
Item. Er nam ouch dem Spitaler vnd seinen holden den habern
ouf dem veld . .
Die Herren von Sunberg waren eines der ältesten und edelsten
Geschlechter Oestereichs. Der, von welchem hier die Rede
ist, scheint seinen Ruhm in grossartiger Betreibung des Stegreifslebens
gesucht zu haben. Das Blatt, welchem die hier vorliegenden,
sehr argen Klagepuncte entnommen sind, bildet jedenfalls
nur einen Theil des Verzeichnisses seiner Untbaten.
Derkaiserl. Rath B ergman n setzte seine ..Beiträge zu einer
kritischen Geschichte Vorarlbergs in älterer Zeit” fort, und sprach
in dieser Sitzung über die Vergabungen der Karolinger und Ottonen
von ihren eigenen Gütern und Höfen, die sie im heutigen vorarlbergischen
Oberlande besassen, an das Kloster Pfäfers im J. 819,
und über den Schutz, den König Ludwig der Fromme der bischöflichen
Kirche zu Chur 825, wie auch dem genannten Kloster 831 gegen
die Gewaltthätigkeiten Roderich’s, Grafen unter derLanquart,
angedeihen liess, die dieser in ihren Besitzungen im
Walgau zu Nüziders , Thüringen, am Thüringerberg,
Schlins und Frastanz verübt hatte.
K. Otto I. schenkt im J. 948 von seinem Eigen die Kirche zu
Nenzing sammt Leuten und Gütern zu Vinomna, d.i.Rankweil,
dem Priester Hartbert, nachherigen Bischof zu Chur.
Ferner gab der Verf. den Schlüssel, -wie es gekommen, dass
das Kloster Einsiedeln in der Schweiz, dessen Entstehung er
näher entwickelt, so schnell empor blühte, nämlich in der persönlichen
Stellung der ersten Aebte, unter denen vorzüglich
Gregor, Sohn des K. Eduard’s I. von England und Bruder der
Edgid, ersten Gemalin K. Otto’s I. (von 965—996) hervortritt,
und von den Ottonen in Alemannien und dem dazu gehörigen