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2) dass es sich in vielen seiner Formen enger an sein Urbild
anschliesse, als das griechische; —
3) dass sich unter den verglichenen griechischen Zeichen
mehrere befinden, welche nur auf den ältesten Monumenten Vorkommen
, in der classischen Zeit aber ausser Gebrauch waren.
Es sind diess 4«i ( ß, |- h p l, p r, ^ s, x, F
4) dass das albanesische Alphabet weit weniger Aehnlichkeit
mit dem classischen und späteren griechischen Alphabete,
als mit den ältesten uns bekannten darbiete;
5) dass das vorliegende Alphabet in dem phönicischen und
den ihm verwandten Alphabeten vollkommen aufgehe, d. h. dass
unter den 52 Buchstaben desselben kein Zeichen sei, welches
ausser Beziehung zu jenen Systemen stehe, und daher als nicht
zur Familie gehörig betrachtet werden könne.
Nur diese auffallenden Ergebnisse konnten den Verfasser
bestimmen ein lebendes Alphabet unmittelbar mit den Lapidarschriften
alter Völker zusammen zu stellen, ohne auf die Handschriftenlehre
irgend Rücksicht zu nehmen. — Gewiss werden
sich daher die obigen lückenhaften Bemerkungen aus dieser
Wissenschaft ergänzen und berichtigen. Die unmittelbare Verwandschaft
des albanesischen Alphabetes mit den verglichenen
dünkt jedoch dem Verfasser zu augenscheinlich, als dass sie
durch den Zwischentritt der Diplomatik beseitigt werden könnte.
§. 8. Systematische Zusammenstellung der
albaneslschcn Zeichen.
*) Ueber j und h s, §. 4, Nr. 4—7.