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Unter den bisher unbestimmten *) hetruskischen Zeichen findet
sich ein x. — Ueber Satnech und Schiri im urgriechischen
Alphabete s. Franz, S. 16. —
30. J französisch j
wurde im §. 2, Nr. 9, als Doppelbuchstabe aus X sch und 3 j bestehend
aufgeführt. Das Zeichen hat genau die Form des phönicischen
Kof. — L a n z i fuhrt dasselbe in seinen Vergleichungstafeln
unter dli auf. Wir bemerken, dass sich in verschiedenen albanesischen
und griechischen Gegenden der /.'-Laut, ebenso wie im Italienischen,
im dsch auflüst und dass sogar das lc vieler lateinischen,
griechischen und albanesischen Wörter im Französischen in
cli übergeht, s. auch Nr. 34.
31. 7 ds.
Diess scheint ein aspirirtes cl zu sein, dessen Form A in Nr. 9
aus dem hebräischen > abgeleitet wurde. Hier bleibt die Stellung
des hebräischen Zeichens unverändert; über < s. §. 10.
32. x dunkles ch.
Dieser Buchstabe ist dem griechischen völlig gleich.
33. griechisch cu.
Wird in den Manuscripten nur als Ausruf gebraucht und
möchte wohl, ebenso wie sein Vorgänger, aus dem griechischen
Alphabete entlehnt sein.
34. <] isch.
Diess ist das einzige Zeichen im albanesischen Alphabete,
welches unmittelbare Verwandtschaft mit dem slavischen zeigt, das
entsprechende Zeichen ist dort 'i.
Bemerkenswerth scheint, dass das letztere Zeichen dem
phönicischen Kof (aus welchem wir Nr. 8 das albanesische gli ableiteten)
vollkommen gleich ist. Ueber die Erweichung des A-Lautes
s. Nr. 30.
Im georgischen Alphabete findet sich für tsch die Form fn;
auf den Kopf gestellt entspricht sie dem albanesischen dsch g,
welches wir oben für einen Doppelbuchstaben erkannt haben.—
Nach Aucr’s Schriftzeichen des ganzen Erdkreises.