Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 5. Band, (Jahrgang 1850)

848

ältesten  griechischen  tt,  f  —  es  zieht  dentrunden  Strich  in  Winkel ­
  P  —  cs  stellt  sich  in  halber  Wendung  auf  den  Kopf  und  knickt
den  rechten  grösseren  Balken  winkelförmig  nach  innen,  —
Das  hebräische  D  bietet  eine  analoge  Form,  es  fügt  sich  jedoch ­
  nicht  in  die  oben  aufgestellte  Regel  über  die  Wendung.  —
16.  A  m.
Genau  dasselbe  Zeichen  findet  sich  im  Sanscrit  als  r,  und  Beispiele, ­
  dass  in  verschiedenen  Alphabeten  dasselbe  Zeichen  verschiedene ­
  Liquida  vertritt,  sind  nicht  selten,  s.  §.  6,  Nr.  27.
Will  man  jedoch  an  dem  m-Laute  festhalten,  so  findet  er  sich
im  kufischen  Alphabete  als  —o  ;  dieses  muss  dann  eine  %  Wendung
machen  und  seinen  Ring  öffnen,  um  das  albanesische  Zeichen  darzustellen. ­
  —
§.  5.  Umgeschlagene  Buchstaben.
17.  e  w  neugriech.  ß.
Das  phönicische  Plie  scheint  diesem  Zeichen  zu  Grunde
zu  liegen.  —
Analoge  Form  f  als  ß  auf  dem  Abc-Fläschchen  von  Agylla,
hei  Franz  S.  22.
Wenn  man  das  griechische  Digamma  p  mit  einer  Bogenlinie
scliliesst,  so  zeigt  auch  dieses  grosse  Verwandtschaft.  —
18.  6  f.
scheint  eine  Zusammensetzung  des  vorigen  Zeichens  mit  w,  n  zu
sein,  s.  §.  10.
Analoge  Formen  sind  O  im  oskisch-samnitischen  (nach  Sanjo)
und  S  im  hetruskischen  Alphabete.
19.  f  Doppel-r.
phönicisches  Resch.
j  in  der  Ins.  Ther.  2  scheint  der  albanesisclien  Form  vollkommen ­
  entsprechend  und  der  fehlende  Schluss  dieses  Zeichens
nicht  wesentlich,  wenn  man  sich  der  offenen  Formen  P  und  Q
des  Testamentes  von  Petilia  (hei  Franz  S.  62)  und  anderer  Inschriften ­
  erinnert.  Daher  möchte  wohl  unter  den  von  Böckh  für
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.