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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 5. Band, (Jahrgang 1850)

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*11  .  /*N  deutsch  b.
Das  phönicische  Beth  macht  eine  Viertelwendung  und  das  <
wird  in  die  Mitte  gerückt.
Im  griechischen  bleibt  die  Stellung  dieselbe,  die  Bogenlinie
streckt  sich  gerade  und  <  wird  verdoppelt
Jedoch  in  )  aotvnX  900  hat  sich  die  alte  Form  erhalten  und
<  vielleicht  erst  später  wegen  der  Aehnlichkeit  des  Stammes  mit
7t  geöffnet.
12.  V  M.
Das  phönicische  7  macht  Vs  Wendung  und  verliert  seinen
dritten  Strich,  s.  Nr.  22.
13.  3  griech.  3.
Das  hebräische  fi  Ta  in  halber  Wendung  auf  den  Kopf  gestellt ­
  und  die  beiden  Striche  im  Winkel  verschlungen.
Das  syrische  Ta  entspricht  der  albanesischen  Form  genau.—
Bemerkenswerth  scheint  die  Aehnlichkeit  des  Zeichens  mit  dem
phönicischen  Kopli  welches  in  halber  Wendung  auf  den  Kopf
gestellt  und  ohne  den  Bindestrich  die  albanesische  Form  ergibt*).
14.  A  deutsch  d.
Das  hebräische  T  Dal  macht  eine  Viertelwendung.  —
Der  Grieche  schliesst  den  Winkel  zum  Dreieck  s.  auch  Note
zu  §.  3  und  II.  Nr.  4,  Note  2,  Nr.  2.  Im  kabylisclien  Alphabete
findet  sich  genau  dasselbe  Zeichen  für  denselben  Laut.
15.  u  p.
Für  dieses  Zeichen  finden  sich  sowohl  in  Form  als  Stellung
in  den  indischen  Alphabeten  zahlreiche  Analogien.  Zur  phöuicisclien
  Familie  gehörig,  erklärt  es  sich  etwa  durch  folgende  Manipulation. ­
  Das  phönicische  Pc  ^  schlägt  um,  und  wird  zu  dem

°)  Litterae  pauciores  fuerunt  et  vis  quoque  diversa  sagt  Quintilian  Instit.
Orat.  I.  7,  in  Bezug  auf  das  alte  Latein.

49  *
            
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