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§. 2. Ausscheidnng der Doppelbuchstaben.
Eine nähere Prüfung dieses Alphabetes verlangt vor allem die
Ausscheidung der darin vorkommenden Doppelbuchstaben von den
einfachen. — Der Verfasser versteht unter ersteren alle diejenigen,
deren Laut durch mehrere Buchstaben desselben Alphabetes wiedergegeben
werden kann und in deren Form die Zusammenziehung
jener Buchstaben in ein Zeichen annoch sichtbar ist. —
1. 7. Ndfta — der untere Querstrich zeigt im Verein mit dem
damit verbundenen das v an, welches vor 7 Dsci tritt.
2. K Ngha, das dem h Gha vortretende v wird durch den an
der Spitze des Balkens angesetzten Strich angedeutet.
3. A Gja aus li Gha und 3 Ja zusammengesetzt (§. 4. Nr. S).
4. X Ngja aus Nr. 2 und 3 susammengesetzt.
5. y Psa aus u Pa und a Sa.
6. \x Nda aus v Na und A Da.
7. fi Mba aus A Ma und ( Wa.
8. “I Sta aus 1 Ta und a Sa.
\
9. J Ja (sprich französ.), aus X Scha und dem unten angehängten
^ Ja, welches den scharfen Sc/i-Laut in den des französischen
j erweicht.
10. ß) Scha aus X Scha und angehängtem 1 Ta.
11. V Te, eine einfache Verbindung des 1 Ta mit g oder
stummem e.
12. « Njan aus v Na und angehängtem 3 Ja.
13. « As aus v A und a Sa.
14. g Dscha, das auf den Kopf gestellte Zeichen lässt sich als
eine Zusammensetzung von \ o und X sch betrachten. S. auch hinten
Nr. 34.
15. g/ Ndscha, dessen n-Laut durch den dem vorigen Zeichen
angehängten Strich angedeutet wird.
Man könnte endlich wohl auch */, Kja und 8 Ksan in die Reihe
der Doppelzeichen setzen, weil ersteres aus */) d. h. aus k und j
bestehend und durch den Aspirationsstrich (§ 10) getrennt, s
aber aus ^ d. h. aus k, s und j bestehend angenommen werden