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ist eine hölzerne Kuppel.—Hierauf Legat ich mich in die Moschee
des Sultans Berkük,, wo ein schöner Minaret, auf dessen Spitze
eine Ente aus Messing ist, von der man behauptet, wenn sie sich in
der Richtung von Syrien und Anatolien hinwende, dann entstehe
Theurung in Aegypten; wenn sie sich aber in der Richtung von
Cairo wende, dann herrsche Ueberfluss. Dann begaben wir uns
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in die Moschee Dfchami-el-Jeschbekije, so genannt nach dem
Sultan Jefchbek Ibn-Mehdi-ed-Dewädär. Nachher besuchten wir
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die Moschee Dfchämi-el-Häkim. Diese Moschee war ehedem vor
dem Thore Bab-el-Futüh, einem der Thore von Cairo, erbaut ward
diese Moschee vom Emir-ol-Müminin-el-A’fif Billah Nifar lbn Muifslidin-Illäh,
vollendet ward sie von seinem Sohne el-hakim Biemr-Illah.
Als der Emir-el-Dfchojüfch Bedr-el-Dfchemali Cairo erweiterte
und die Thore dort, wo sie noch heut zu Tage stehen, erbaute,
kam diese Moschee innerhalb der Stadt zu stehen, jetzt heisst
diese Moschee Dfchämi’-el-Häkim oder Dfchami-el-Enwer. Im
Jahre 404 wies el-Hakim dieser Moschee das Einkommen einer
Anzahl Chane und Güter an. Diese Moschee ward neu aufgebaut
im Jahre 703, als sich ein Erdbeben in Aegypten ereignete; alles
erbebte in Cairo und dessen Umgebung, die Mauern und Strassen
krachten und die Erde bewegte sich mit allem, was darauf war.
Das Volk glaubte, dass der Himmel auf die Erde herabstürzen
wolle, alles flüchtete sich und suchte sich aus den Wohnungen zu
retten, die Weiber liefen angstvoll umher, überall hörte man Geschrei
und Wehklagen, und jeder suchte sich wo anders hin zu retten
; niemand war im Stande weder ruhig zu bleiben noch zu fliehen
wegen der einstürzenden Mauern, fallenden Dächer und Minaretcn.
Das Wasser des Nils trat aus und warf die Schiffe einen Bogenschuss
weit vom Ufer weg, dann zog sich das Wasser zurück und
die Schiffe blieben auf der Erde sitzen, die Einwohner Cairo’s
flüchteten sich in die Wüste und brachten die Nacht vor den Thoren
zu; die Leute beteten den Donnerstag und Freitag, auch die
Nacht hindurch und flehten in den Moscheen zu Gott. Unter anderen
Gebäuden, die durch das Erdbeben litten, war auch die Moschee
des Hakim, viele der Erkerdieser Moschee stürzten herab, der
obere Theil der Minarete war zerstört, die Decken und Mauern
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