832
Moschee iin Jahre 359. Man sagt es soll in dieser Moschee ein
Talisman sein, der die Sperlinge und andere Vögel hindert, daselbst
sich anzuhauen und zu brüten. Dieser Talisman besteht
aus den Bildern dreier Vögel, die auf den Capitälern von drei Säulen
aus dem Stein gehauen sind. El-Häkim biemr-IIlah erneuerte
diese Moschee und bereicherte sie mit vielen Stiftungen. Abermals
ward die Moschee erneuert unter dem Melik-ef-Sähir Beibers-el-Bondukdäri,
später, als im Jahre 702 das Erdbeben in den ägyptischen
Landen sich ereignete, stürzten die Moschee-el-Efher und
c c
die Moschee Dfehämi-cI-Häkim, so wie die Moschee Dfchami Mifsr
nieder. Da theilten sich die grossen Emire in den Wiederaufbau
der Moscheen, der Emir Rokn-ed-Din Befchir Ben Dfchafchnegir
nahm den Aufbau der Moschee Dfchämi-el-häkimi, der Emir Sälar
den der Moschee-el-Efher, der Emir Seif-od-din Jektimür den der
c
Moschee Dfchämi-efs-Sfalihi auf sich. Später ward die Moschee
-el-Efher nochmals neu aufgebaut von Kadhi Neidfchm-od-din Mohammed
Ben Husein Ben Ali-el-Efchärdi 1 j, dem Polizeipräfecten
von Cairo, im Jahre 725. Im Jahre 761 ward die Moschee abermals
erneuert, als der Verschnittene Emir-Sa’d-od-Din Befclnr-el-Dfchamedar-en-Nafsiri
im Hause des Emirs Fahr-od-Din nahe bei
der Moschee wohnte. Er wollte an derselben eine Spur seiner
Frömmigkeit zurücklassen und bat den Sultan-el-Melik-an-Nafsir,
dessen Gefangener er war, um die Erlaubniss zur Erneuerung der
Moschee, welche ihm auch ertheilt ward, er besserte nun die Mauern
und Decken aus, so dass die Moschee wie neu ward, liess sie
ganz weiss malen und neu pflastern; den in der Moschee wohnenden
armen Studenten liess er Ess-Rationen anweisen, und stiftete
sehr bedeutende Stiftungen, die zum Theile noch heut zu Tage bestehen.
Makrifi ist sehr weitläufig in Beschreibung der Moschee
-el-Efher. Unser Scheich erzählt: Ich besprach mich mit den Gelehrten,
die dort Vorlesungen hielten, wohnte ihren Vorträgen bei,
sie ersuchten mich, ich sollte ihnen über die Ueberlieferungen
oder über das Werk Scherh-el-cl-äkäid, d. i. Commentar der
Glaubensdogmen, von Säd-ei-din-it-Teftäfäni Vorträge halten, die
Studenten und Wissbegierigen umringten mich, doch ich entschul-