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Daselbst ist eine grosse vom Sultan Käitbä! 4 ) erbaute Moschee,
die aber schon dem Verfalle nahe ist.
Die Bewohner dieses Dorfes wohnen in zwei von einander
streng geschiedenen Gassen, in der -einen sind die Kais! 2 )
oder Rothen, in der andern die Jemän! oder Weissen. Die
Kais! und Jemän! sind ganz dasselbe, was in Syrien die Dfcliodam
3 ) und Haram 4 ) , und im Gebiete von Hebron die Dari 5 )
und Modfchawer 6 ) sind: es ist dies alte, noch aus der Zeit
vor Mohammed herstammende Erbfeindschaft, die den Tödter und
Getödteten ins Feuer der Hölle bringt. Hier musste die Karawane
einige Zeit auf Bedeckung warten, die aus Cairo kommen sollte,
um gegen die Anfälle der Araber zu schützen. Endlich kam die
Bedeckung an und es ward aufgebrochen. Das erste Dorf, durch
das man zog, war Chatatin 7 ), wo viele Palmen, dann kam man
nach Kurein s ), wo Nachtlager gehalten ward. Folgenden Tags
brachen sie auf, und schon an der Quelle Sebil Allam kam unserem
Scheich sein Freund und Landsmann, derHadfch Omer-el-Kabäkibi,
entgegen und mit ihm mehrere andere angesehene und ausgezeichnete
Männer, in deren Begleitung unser Scheich in Cairo ankam,
wo er durch das Thor Bab-efch-Schärije 9 ) einzog. Alsbald
besuchte nun unser Scheich die. Grabstätte, die unter dem
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