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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 5. Band, (Jahrgang 1850)

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Edschrumij  e,  von  dem  letzten  derselben  Hiin.  Vauceile  wieder
in  Adjroumicli  verschlimmert  worden.  Herr  Vaucelle  theilt  aber
noch  den  Irrthum  des  Erpenius,  dass  der  Verfasser  seinen  Namen
von  einer  afrikanischen  Stadt  Adschrum  habe,  während  II  a  d  f  c  h  i
Chalfa  ausdrücklich  sagt,  dass  das  Wort  in  der  Sprache  der
Berbcren  einen  Ssofi,  d.  i.  Mystiker,  bedeute,  was  auch  schon
Rossi  bemerkt  hat. 1 )  Hr.  Dr.  D.  schreibt  den  Titel  dieses
Werkes  Idschrnmije  und  es  ist  sehr  möglich,  dass  er  vollkommen ­
  Recht  hat,  wenn  nämlich  in  der  Sprache  der  Berberen
der  Mystiker  wirklich  Id  sch  rum  heisst.  Das  einzige  bisher
bekannte  Wörterbuch  der  Sprache  der  Berberen,  nämlich  das  im
siebenten  Bande  der  Denkschriften  der  geographischen  Gesellschaft
von  Paris  herausgegebene  Ventur  e’s,  hat  das  Wort  nicht.  Sollte
das  Wort  bei  den  Berberen  wirklich  Idschrum  lauten,  so  wäre
der  Titel  jenes  syntactischen  Werkes  von  allen  Orientalisten  hinfüro
  nur  Idschrnmije  zu  schreiben.  Längstund  zu  wiederholten ­
  Malen  hat  der  Berichterstatter  öffentlich  bemerkt,  dass  der
Namen  des  sogenannten  Gcograplias  Nubiensis  Idrisi  und  nicht
Edrisi  lauten  müsse,  nichtsdestoweniger  hat  Hr.  Jaubert  das
Werk  desselben  unter  dem  Titel:  Geographie  d'Edrisi  statt  Idrisi
herausgegeben.  Diese  Bemerkungen  hält  der  Berichterstatter  hier
für  notlnvendig,  um  Herrn  Dr.  D.  in  seiner  Uebersetzung  gegen  die
irrige  Aussprache  zu  warnen,  indem  diese  zu  befürchten  auch  der
Titel  seines  ersten,  sonst  sehr  schätzbaren  Werkes  Anlass  gibt,
Mutanabbi  und  Seifuddaula  aus  der  Edel  perle  des
Tsaälibi,  dies  soll  heissen:  Motenebbi  und  Seifeddewlet
aus  der  einzigen  Perle  des  Saalibi,  das  U  wird  nur  riehtig
  gesprochen,  wenn  ein  Waw  vorhanden,  wie  in  Muefin,  Mute ­
  mi  n,  Mum  i  n  in  u.  s.  w.,  der  Yocal  D  h  a  m  m  ohne  W  a  w  muss
richtig  immer  0  lauten,  also  Mohammed,  Motenebbi  u.s.  w.,
dasFeth  lautet  über  weichen  Buchstaben  E  und  nicht  A,  der
Prophet  heisst  Nebbiund  nicht  Nab  bi,  und  also  auch  der
Prophet  sein  wollende  Motenebbi  und  nicht  Motanabbi,
desshalb  ist  Seif,  das  Schwert,  richtig,  denn  Ssaif  heisst  der
Sommer  ;  wie  wenig  folgerecht  ist  es,  im  selben  Worte  das  Fet  h
in  der  ersten  Hälfte  über  dem  weichen  Buchstaben  S  i  n  richtig  als

[ )  Unter  dem  Artikel:  Sanhagi  im  Divionario  hislorico  ilegli  autori  arati.
            
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