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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 5. Band, (Jahrgang 1850)

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wegen  nicht  käuflich,  auch  war  es  während  des  Hadfch  (Zeit  der
Wallfahrt),  wo  die  Bibliothek  geschlossen  ist;  unterdessen  benachrichtigte ­
  er  den  französischen  Consul  zu  D  fc  hi  dd  a  (Fresnel)
den  er  zufällig  auf  seiner  Rückreise  traf,  dass  ein  Thaheri  sich
zu  Medina  befinde,  welcher  sich  darüber  erstaunte  und  freute  und
sagte,  dass  er  eine  Abschrift  d.ivon  machen  lassen  wolle  für  die
Bibliotheque  nationale.
Obiges  habe  ich  vor  einigen  Monaten  geschrieben  und  dann
liegen  lassen,  seitdem  bin  ich  nach  S  i  ml  a  c  h  mit  Urlaub  gegangen,
ich  liess  meine  Familie  daselbst  zurück,  und  machte  jetzt  eine
Reise  in  dem  Ilimalagebirge.  Am  22.  Junius  habe  ich  die  Schneekette ­
  überstiegen,  durch  den  Burunpass,  er  ist  15000  Fuss
hoch;  —  ich  stieg  aber  viel  höher  hinauf,  um  die  Aussicht  über  Indien ­
  und  die  Tartarei  zu  geniessen.  Ich  hin  jetzt  zu  Kanum,  wo
Czoma  de  Körös  tibetisch  lernte,  und  werde  in  einiffen  Tasen
bis  an  die  chinesische  Gränze  Vordringen.  Ich  hatte  im  Sinne
nach  Ladak  und  Kaschmir  zu  gehen,  aber  es  wird  mir  wohl  zu  beschwerlich ­
  fallen.  Ich  kann  Ihnen  keinen  Begriff  geben  von  der
Lieblichkeit  des  Klimas,  es  ist  dem  Klima  der  südlichen  Abdachung
der  Alpen  ähnlich,  und  dieselbe  Vegetation,  schöne  Trauben,  aber
es  regnet  weniger  und  ist  fruchtbarer;  mit  bezaubernder  Aussicht,
kein  Theil  der  Alpen  ist  so  grossartig.  —  Sie  müssen  bedenken,
dass  wir  hier  zwischen  Gebirgsketten  sind,  die  zwischen  18000
und  23000  Fuss  emporragen.
Sie  werden  sich  freuen,  zu  hören,  dass  mir  die  seltene  Stellung ­
  übertragen  worden,  welche  Major  Ousely,  ein  Bruder  des
Sir  Go  re,  bekleidete,  vielleicht  aber  bin  ich  mehr  zu  bedauern,
als  zu  beneiden,  meine  Gesundheit  ist  schlecht  und  ich  bin  genöthiget
  in  Calcutta  zu  leben,  welches  mir  wie  das  Grab  vorkömmt,
ich  würde  es  zufrieden  sein,  den  zehnten  Theil  meines  Gehaltes  zu
beziehen  und  hier  zu  bleiben  oder  in  Simlach.

Derselbe  erstattet  nachstehenden  Bericht:
Die  Classe  hat  mir  den  Auftrag  gegeben,  über  das  ihr  vom
Hrn.  Dr.  Friedrich  Dieterici,  Docenten  an  der  Beidiner  Universität, ­
  ordentlichem  Mitgliede  der  deutschen  morgenländischen  und
der  Pariser  asiatischen  Gesellschaft,  eingesandte  erste  Heft  des  von
ihm  herausgegebenen  Commentars  des  Ib  n  Akil  zur  Elfij  e  Ibn
            
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