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dien Meinung, auf die Wahlkörper und das Volk einzuwirken,
nämlich durch Briefwechsel, durch die Presse, durch einen Verein
angesehener und einflussreicher Männer ; er behielt sich das Ministerium
der auswärtigen Angelegenheiten vor, und wollte in
dieser Stellung Alles, was sich durch Tüchtigkeit auszeichnete,
um sich versammeln, „und sich mit einer Strahlenkrone von Talenten”
umgehen, die Europa blenden sollten. In dem erhaltenden
Sinne solcher an die Königin und den König gerichteten Eingaben
sprach er sich ohne sein Geheimniss zu verrathen in der Nationalversammlung
aus; er erklärte sich dafür, dass die Formel von
Gottes Gnaden beibehalten, dass die Civilliste nicht jährlich,
sondern für die ganze Regierungsdauer bestimmt werden sollte.
Er schrieb an den Bailly: „Gleich Ihnen, mein theuerer Oheim,
war ich immer überzeugt, und hin es jetzt mehr als ehe , dass das
Königthum der einzige Rettungsanker ist, der uns vor Scliiffbruch
bewahren kann. Mit La F a y e t1 e, dem er nur beschränkte Fähigkeiten
zugestand, und von dem er zu sagen pflegte: „La Fayette
hat ein Ileer, aber mein Kopf ist auch eine Machtund welcher
republikanische Einrichtungen nach amerikanischem Muster vorläufig
noch mit monarchischer Spitze anstrebte, war er zerfallen,
und noch mehr mit dem Herzog von Orleans, seit dem Ausrufe
: „Er ist feig wie ein Lakay, ein Hundsfott ist er, und die
Mühe nicht wert!), die man sich um ihn gibt.” — Am Tage, wo
Orleans nach England abreisete, legte Mirabeau der Nationalversammlung
ein Gesetz gegen die Zusammenrottungen vor. In
einem vom 1. December datirten Briefe erklärte er sich nicht abgeneigt
als Gesandter nach Konstantinopel zu gehen , zugleich
schilderte er die Lage der Dinge mit den folgenden sehr merkwürdigen
Worten, welche aber weniger auf revolutionäre Zustände,
als auf den Zustand der Dinge, welcher Revolutionen herbeiführt,
anwendbar sind: „Die Monarchie ist viel mehr in Gefahr,
wei 1 man nicht regiert, als weil man conspirirt.”
Die oben erwähnte lange und herrliche Denkschrift 1 ), in welcher
Mirabeau seine Ansichten über die Verbesserung der Ver-!
I II presentu un lang et magnifique Memoire, oü il deeeloppait un plan
de conduite a tenir et de combinaisons a derouler, pour reconstruire