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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 5. Band, (Jahrgang 1850)

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und  die  Schriften  Mirab  eau’s  »),  die  vier  von  Manuel  herausgegebenen ­
  Bände  der  Originalbriefe  Mir  ab  eau’s 2 )  (worunter  die
an  die  von  ihm  ihrem  Gemalile  entführte  Frau  von  Monnier  die
berüchtigtsten  und  anziehendsten),  ein  paar  Schmähschriften 3 ),
und  die  Artikel  von  ein  paar  biographischen  Wörterbüchern 4 )  zu
durchlesen,  um  mit  voller  Sachkenntniss  über  das  ihm  zur  Beurtheilung
  zugewiesene  Werk  sich  aussprechen  zu  können.
Nach  dieser  Durchlesung  kann  das  Zeugniss,  dass  Herr  Dr.
Pipitz  die  vorhandenen  Quellen  gewissenhaft  benützt  und  zum
Zwecke  seiner  Lebensbeschreibung  eben  so  verständig  als  geschickt
geordnet  hat,  nicht  im  gei’ingsten  beanstandet,  und  ihm  höchstens
der  Vorwurf  gemacht  werden,  dass  er  es  ausser  Acht  gelassen,  die
Quellen  der  Lebensgeschichte  Mirab  eau’s,  aus  denen  er  geschöpft, ­
  in  seinem  Vorworte,  namentlich  wie  hier  in  der  Note  geschieht, ­
  aufzuführen;  denn  wiewohl  ein  für  die  grosse  Lesewelt
berechnetes  lebensbeschreibendes  oder  geschichtliches  Werk  keine
gelehrten  Citate  fordert,  ja  dieselben  nicht  einmal  verträgt,  so  hat
der  Leser  doch  ein  Recht  darauf  die  Quellen  zu  kennen,  um,  im  Falle
er  darnach  neugierig,  sich  selbst  darin  umsehen  zu  können.  Wenn
Herr  Dr.  Pipitz  dieselben  in  seinem  Vorworte  nicht  namentlich
aufgeführt,  so  liefert  sein  Buch  doch  durchaus  den  Beweis,  dass  er

*)  Memoires  sur  Mirabeau,  et  son  e'poque,  sa  vie  litteraire  et^privee,  sa
conduite  politique  a  l’assemblee  nationale  ,  et  ses  relations  avec  les
principaux  personnages  de  son  temps.  In  den  Memoires  des  contemporains.
  Paris  1824,  4  Bde.
2 )  Lettres  originales  de  Mirabeau,  ecrites  du  don  ou  de  vincennes,  pendant
  les  annees  1777,  78,  79  et  80,  recueillies  par  P.  Manuel,  Citoyen ­
  franqais.  Paris  1792  ,  4  Bde.
3 )  Vie  publique  et  privee,  dehonore—  Gabriel  Riquetti,  comte  de  Mirabeau.
Paris  1791.  Abrege  de  la  vie  et  des  travaux  de  M.  de  Mirabeau.
Suivi  de  son  Testament,  de  son  Oraison  Funebre  et  de  son  Epitaphe.
Par  Pitliou.
4 )  Biographie  nouvelle  des  contemporains.  Tom.  XV.  pag.  353.  Biographie
universelle,  ancienne  et  moderne.  Paris  1821,  Tom.  XXIX,  pag.  90—112.
Ausserdem  noch  Etüde  sur  Mirabeau  par  Victor  Hugo;  Souvenir
par  Dumont;  Souvenir  et  portraits  par  le  Duc  de  Levis,  und
Journal  de  la  maladie  et  de  la  mort  de  H.  G.  Riqueti  Mirabeau;  par
P.  T.  G.  Cabanis,  als  Anhang  des  Werkes  :  Du  (legre  de  ceriitude  de
medecine,  pag.  231.
            
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