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„Ob das war das ich oder mein erben unnsrö recht zu käinch zeyftefl verkumcrfi
,,oder verkauffen wolten die sullen wir das goizhaus anpieten, wollen sy die knuffen in
»,raonatz, frist die sullen wir in XX Schilling näher geben dan andern lewten (1 Pfund
„perner, 3 fierer ist 1 Schilling’* zur Seite). Wollen sy die aber nit kauften so mugen wir
„die verkauffen wem wir wellen ausgenomen kirchen, rittern edeln geystlichen aigen-,,lewten
oder so gethan person nicht, damit des goizhaus recht genidert oder gehindert
,,möcht werden, und albeg zu ainer yeden newen Verleihung dem gotzhaus ain Pfund
,,pfeffer geben und annders nichtz Datum ad vincula Petri 1465 iar.”
S. 30. ,,Den zehent aus unserm Hoff zu Planitz nympt ein der edlman Firmianer
„und den virtentayl nympt ein der pfarrer zu Kaltem also sagt Pernstich.”
,,Also aller iarlicher Zins zu Planitz von unserm hoff oder von den vier virtaylen
,,dcs hoffs, ist XXXXV urn lagrein wein viij Pfund ij. Kreutzer zins und vier stär fueter.”
»»NB. Item dyser unser hoff zu Planitz ist vast übel vererbt wan er gibt nit mer
,,dan ain Urn wein zins von einem Jauch Weingarten. Aber yetz da selb so gibt man
,,gemanigklich iij oder iiij urn zins von j Jauch.”
„Darumb war guet das man auff schawet wan man möcht das man die erbrecht
»,abkauffet wir möchten noch so uil wein wol da haben.”
S. 31. ,,Item anno domini 1502. Abt Hainrich hat zu Planitz kaufft ain Weingarten
,,ist gantz frey aygen von dem anthoni mel umb hundert gülden reinisch der hayst mit
»»namen der maralt Weingarten zu nächst enhalb des tals und get daran funff stär samen
»,und ligt allain frey umb und umb in einem zaun hecken und rain. Dyser weingartt
,,der maralter ist gewesen des mästers pey dem pernstich an dem ortt von demselben
»,durch geltschuld und anlehen ist er komen an den Andre Römer zu Botzen, von dem
,,Römer an den Anthoni auch zu Untter Planitz von dem anthoni mel zu dem wirdigen
,,gotzhaus Tegernsee do sol er mit gotzhilff albeg peleyben.
Nota. „Man sol den in kain weyss vererben sunder von iar zu iar einem pawman
,,hinlassen umb halben wein, die dritten urn oder wie es fueglich und nutz für dasgotz-,,haus
sey so er nun widerumb von newen auffkumbt. Er hat zu zeytten tragen ains iarvij,
„viij oder viiij fuederwein. Er mag das auch noch geben so er widerumb vernewet
»,wirdt und auffkumbt und ligt gar an einer gucten stat gegen der sunnen. Halt den als
„ein gülden pfenning so bedarfftn nit mer wein zu kauften, als vor iarlich geschehen ist.”
S. 32. „Dyser weingart maralt ligt nit in dem rigl recht darumb so mag man den
„wynmen wan man will auch in kainer salterhuet darumb muess ein salter seinen herrn
„von wegen der huet insunderhait pitten im den zu lassen hueten.”
„Item den zehent nympt ein auff der anewant prastlat. Die zehent urn die her-,,Schaft
oder der kunig. Man gibt allain den grossen zehent von wein und trayd sunst
„kain klain zehent darauss als kraut arbas pizol etc.”
„Item es ist angedingt zu vemewen und pawen V iar nach einander nach laut
,,einer spaenzetel dem anthoni mell und sein erben dauon 36 gülden ze Ion.”
S. 33. 1502 hat Abbt Heinrich Haus und Keller zu Oberplanitz neu herrichten und
bauen lassen in 15 Wochen. (S. 34$ kostete bey dritthalb hundert Gulden rh.)
u. zwar: 40 gülden umb zymmerholz laten und flecken.
2V2 gülden umb 72 fueder wasser von j fueder 2 groschen.
50 gülden umb vf tausent zygl hacken und preyss für j tausent 3 gülden und
die fuer.
28 gülden umb 223 mutt kalch per 6 groschen.
20 gülden umb 312 fueder sand fuer und werffen.
21 Gulden umb 438 fueder stain per 3 groschen.
15 gülden pro ferramentis.
73 gülden muratoribus für kost und Ion.
X gülden carpentariis absque cibis et potibus.
„Er meint, das Haus und der Keller sollen das ganze Jahr versperrt seyn, und ist
„in rat funden auss Ursachen das das selb liaws und keller nyemant verlihen werd darin
„zu hausen , noch nyemant ander dan allain das gotzhaus in den keller ire wein legen
„soll oder ander ding, wan man gar pald in sollicm nachgeben schepfct gerechtig-„kayt
und gewonhayt, in welchen das haus und keller an dach sluben, kamern und
„ander paw mer schaden nympt dan der zins war den man dauon geben wolt oder