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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 5. Band, (Jahrgang 1850)

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Beilage  V«
Cod.  Mb.  chart.  sec.  XVI.  in  8.  minori.  Foll.  157.  (313  pp.)
Aus  Tegernsee,  jetzt  in  der  Bibliothek  des  oberbayrischen  histor.  Vereines  in
München.  (Durch  Sclirettinger,  s.  8.  Jahresber.  S.  55.  N.  V.)
(Späterer  Titel)  :  ,,Annotationes  pro  vineis  in  Tyroli  ad  Fluuium  Athesin  sitis.
„Item,  de  Jure,  et  obligatione  nostrorum  colonorum  quibus  vineae  ad  Athesin  infeudatac
„sunt  conscriptae  ä  P.  Ckrysogono  KrapfT  de  Insprugg,  Cellerario  Tegernseensi.  ”
Dieser  Titel  ist  nicht  erschöpfend,  das  Büchlein  enthält  weit  mehr  ,  auch  über  die
österreichischen  Besitzungen  sind  wichtige  Notizen  und  sonst  so  manche  Historien  darin
enthalten.  Verdient  umständliche  Benützung.
fol.  1.  Jhus.  1506.
„Rcdditus  in  athesi  interiori  scilicet  in  vindemiis  percipiendis  annuatim  usquo  ad
„annum  scilicet  1506  fecit  ix  gülden  26  kreutzer  acht  stär  habern  oder  für  ain  star  viij
„creutzer  und  pey  siben  oder  acht  vass  wein  ain  vass  von  16  urnen.”
„Redditus  vero  in  exteriori  Athesi  qui  percipiuntur  martini  in  alras  annuatim  us-„que
  ad  annum  supra  notatum  faciunt  42Marek  6  Pfund  perner  und;  2  Creutzer,  4Hüner,
„42  Stär  Habern.”
„Inclusis  abgeng  faciunt  2  Pfund  Perner  malpfening  pompal  und  mösl.”
„2  Pfund  Perner  von  dem  pilgreim  nympt  ein  unser  Potenlehner;  2  Creutzer  der
spor  zu  maurn  nit.”
„Ain  stär  fucter  gibt  der  äbl  auf  der  hochstras  nit.”
„Zwey  stär  fueter  von  des  Lamprechts  guet  zu  Alras  nympt  ein  der  Potenlehner.''
„Ain  halb  stär  fueter  gibt  der  Marx  Gädl  auf  der  hochstras  nymmer,  dicit  se  non
esse  obligatum  ex  eius  lehenbrieff.”  etc.
S.  2.  „Aber  nun  für  an  ab  anno  1506  ist  es  zu  alras  des  wins  und  fueters  halben
durch  abt  hainrich  anderst  verornt  in  ewigkait  und  die  lehenbrieff  und  reuersbrieff  vernewret
  und  ausgangen,  also  binfüran  ewigklich  wirt  geben  für  ain  yede  um  wein  6
Pfund  Perner  und  für  ain  star  fueter  vij  kreuzer  und  kain  messer.
Albeg  Zinsen  auf  sand  Marteinstag  ach  tag  vor  oder  nach.
Des  Hans  Mösleins  hoff  die  vier  kamerlant  wirt  der  Jarzins  also,  facit  v  marck
xviij  kreuzer  für  wein  und  fueter  und  zway  Pfund  Perner  für  die  mall  und  xi  krewtzer
flos  phening.
Vorkommende  Ortsnamen:
S.  3.  Stainach  und  Maurn.
S.  4.  Tremis,  Valckencys,  Lämis.
„Das  alles  obgeschriben  gehört  in  unsers  gotzhäus  Tegernsee  potenlehen  ampt  zu
„alras  das  sol  er  järlich  einpringen  und  unserm  amptman  trcwlich  verraytten  zu  s»ndt
„Marteinstag’*-  etc.
Jhus  1504.
*  S.  11—17.  „Ex  parte  feudi  guetsman  in  alras  avisamentum  per  fratrem  Criso-*,gonum
  Anno  domini  1504  das  guetsman  guet  zu  alras  ij  kamerlant  ist  uns  fellig  wor-„den
  mit  recht  alles  nach  inhalt  eins  gantzen  processs  der  dan  verbanden  ist  uns  dar-„auff
  gangen  pey  C  gülden  renischnetc.  Darnach  das  selbig  guet  verlihen  auff  v  jar  dem
„Hans  Mösl  zu  alras  umb  den  alten  Zins  und  nit  gehöhert,  das  man  nit  sprech  wir  gen
,,aller  geitigkeyt  nach.  Darauff  geben  verleich  und  reuersbrieff.  Wie  woll  das  guet
„noch  so  vill  zins  järlich  wol  geben  mag.
(Folgen  interessante  Notizen  über  das  Verhältnis  dieses  Gutes.)
S.  19.  Jhesus  Maria  hilff  amen.
Ir  anwält  des  gotzhaus  Tegernsee  dyse  nachgeschriben  artickel  mit  flcys  leset
und  mercket  und  die  in  der  geliaim  haltet  nit  vill  lewten  das  offenbaret,  wan  schweigen
ist  guet,  reden  pesser  der  im  recht  thuet.
Anno  domini  1502  per  fratrem  Crisogonum.
Ober  Planitzig  im  Trientinischen,  Pfarre  Caldern.  Geschichtliche  Notilzen.
(S.  21  —).
1183  starb  „ein  herr  von  Hohenburg,”  hinterliess  3  Töchter,  diese  theilten  die
Herrschaft:
            
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