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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 5. Band, (Jahrgang 1850)

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254.  „Die  aufnamb  der  uncatholischen  Bürger  zu  Waidhöfen  betreffend  und  wie  sve
„ihren  Aydt  abgelegt.”
S.  991  —  iooo.  „Waidthoferische  Handwerkhssachen”
Mehr  als  50  Actenstücke  u.  Fascikcl  aus  dem  16.  u.  17.  Jahrhunderte.
Besonders  reich:  „Messerer,  Kliugenschmidt,  Klingenschleiffer,  Zürcklschmid.”
z.  b.  „21.)  „Gunst  und  Bewilligungs-Brif  der  Schleifer  von  Bischöfen  Joanne  an.
„1452.  und  1453,  Bischöfen  Sixten  anno  1475.  Bischöfen  Philipp  an.  1499.  und  Bischöfen
„Heinrich  1544.
Beachtenswerth  die  verschiedenen  Handwerks  -  Ordnungen,
s.  1002  —  1006.  „Waidthoferische  Malefizsachen  unnd  andere  yble  händl”
(90  Fascikel  und  Actenstücke.)
Z.  B.  Nr.  2.  „Michael  Froschnizer  von  Seitenstetten,  so  mit  hilf  seiner  Dirn  sein
„eignes  Weib  mit  heissen  Wasser  verbrent  aO.  1558.
Nr.  7.  „Wolf  Roscnhaimer  Clingenschmidt  zu  Waidhofen,  so  einem  Schlafenden
bosshaffter  weiss  den  Kopf  abgehauen.  a0.  1517.  •
Nr.  8.  „Martin  Meixncr  Clingenschmidt  zu  Waidhofen,  so  widertauferischen  Sect
„halben  an.  1543.
Nr.  9.  „Erhardt  Dallner  von  Waidhofen  in  puncto  incestus  1556.”
Nr.  10.  „Sebastian  Judman  von  Hollnstain  in  puncto  homicidii  dan  Wolfen  Pruner
„in  puncto  furti  an.  1579  alwo  wegen  des  kays.  Pahnrichtcrs  ein  und  anders  zu  fänden.”
Nr.  14.  „Hieronymus  Premlsperger  falschen  Münzer,  dessen  Bestrafung  zwischen
„dem  Pfleger  unnd  Stattrath  strittig  gewesen,  an.  1573.”
Nr.  15.  „Hannsen  Weisshackher  in  puncto  eines  rumors  an.  1525.”
Nr.  16.  „Anna  ein  lediges  mensch  in  puncto  infanticidii  1583.
Nr.  17.  Ein  Fascicul  allerhandt  Verbrechen  in  puncto  iniuriarum  wider  die  Obrig-„keit,
  Blutschandt,  und  anders,  dabei  auch  etwass  zu  finden,  wie  sich  ein  catholischer
„deutscher  Schulmeister  wider  die  Waidhofer  beschwert  in  puncto  religionis  1682.
Nr.  65.  Thomass  Ofenauer  Salczführer  zu  Göstling  wegen  der  bey  ihm  gefundenen
zauberischen  Wurzen  an.  1679.
Nr.  70.  Märtin  Daller  Gxenhalter  in  puncto  Zauberey  an.  1679.
Nr.  79.  Stephan  Linzinger  Schuster,  so  unter  dem  Aufzug  eines  Pilgrambs  vill
Yblss  gestifftet.  an.  1670.
Besonders  viele  Fälle  des.  adulterii  incestus  homicidii  infanticidii..
S.  1011—1017.  Herrschaft  Ulmerfelden.
Nr.  1.  —  79  und  darüber.
Nr.  1.  Ein  grosser  Act  in  Folio  zwischen  H.  Hannss  Georg  von  Stauding  Pfleger
zu  Ulmerfelden  unnd  Georgen  Wasseneckher  seines  gewesten  Schreiber,  dan  underschidlichen
  Ulmerfeldtischen  Unterthanen  wegen  allerhand  gegen  ihne  von  Stauding  angebrachten ­
  Besclnverdten.
Nr.  5.  Ein  Act  wegen  der  mit  Georgen  Schrenckhcn  gewesten  Pflegers  zu  Ulmerfelden ­
  gehabten  Strittigkeiten,  alwo  vill  wegen  des  Sitz  Hackhburg  und  des  Elzbachhofes ­
  (zu  finden)  ab  anno  1613  biss  1622.  (it  Nr.  17.)  (Nr.  29.)
Nr.  6.  Ein  actl  einen  Holzschlag  betreffend  in  Aichach  in  der  Haidt  und  am  Stain,
dessen  sich  die  Burger  zu  Ulmerfelden  bedienen  wollen,  an.  1567.
Nr.  7.  Ein  anderes  die  uncatholischen  Ulmerfeldischen  Unterthanen  betreffend,
an.  1599.
Nr.  9.  Ein  Instruction  von  Bischöfen  Philippen  für  H.  Emeran  \*on  Fraunberg  an
König  Ferdinand  de  dato  13.  August  1540.  w r egen  persönlicher  Erscheinung  in  Crain.”
Nr.  38.  Ein  anderer  Fascicul  die  Kriegspressuren  beider  Herrschaften  Ulmerfelden
und  Waidhofen  betreffend,  de  an.  1644,  1645  et  1646.
Nr.  39.  Wider  einer  der  Paurn  in  Oesterreich  rebellion  an.  1597  betreffend,  wobey
die  Ulmerfeldtischen  Unterthanen  theils  interessirt,  auch  der  damalige  Pflegs-Verwalter
Mathaeus  Mackh  in  Verdacht  kommen.
Nr.  40.  Ein  grosser  Fascicul  underschidlicher  Beschwerdten  der  Unterthanen  wider
die  Beambten  und  sonsten.
            
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