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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 5. Band, (Jahrgang 1850)

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schirmen,  verteidingen  hannthaben  nnd  auch  hilf?  bystannd  und  rat  mit  fcunglicher  macht
nnd  craft  wenn  das  not  geschiht,  thun,  damit  solh  irrung  und  widerwertigkeit  beid  für
körnen  und  wo  die  vorhannden  weren  ,  gauntz  abgestelt  werde,  und  sich  dorinne  dheinerlei
  sach  irren  oder  hinderen  laszen,  sunder  alles  das  thun,  das  zu  solichen  dingen
notdürftig  und  ein  Römischer  kung  gen  den  seinen  in  solicher  cristenlicher  sach  zu  tun
schuldig  ist  on  intrag,  Widerrede  getrewlich  on  alle  geuerde.  (Doch  herinne  uns  Marggrauen
  Jacoben  Vorbehalten  noch  laut  des  briefs  ,  den  wir  hinder  unsern  ohgemelten
herrn  und  frewnde  den  ErtzbischofFen  von  IVIentze  nidergelegt  haben  zu  getrewen  hannden
  *).  Wir  vorgeschriben  herrn  all  gemeinlich  und  sunderlich  nemen  hirinne  auch  ausz
solich  eynunge  buntnusz  und  Burgfride,  die  wir  vor  dato  disz  briefs,  doch  dise  der  heiligen ­
  kirchen  sach  nit  berurend,  verschriben  gelobt  und  gesworn  haben,  das  wir  den
mugen  gnug  thun,  und  ob  wir  all  oder  unser  einer  oder  mer  in  sunderheit  dem  oder  den
es  an  der  Verschreibung  halbe  zuthunde  geburlich  were,  uns  furbaszer  wurden  verbinden, ­
  die  oder  derselb  soltend  doch  solh  nachgeend  buntnusz  ,  die  heilig  kirch  anrurehd
gantz  ausnemen,  damit  sy  nit  gekrenket,  sunder  der  volllclichen  nachkumen  und  gnug
gethan  werd  on  intrag  oder  geuerde.  Auch  so  mugen  wir  samentlich  und  tmserr  yeglicher
  hesunder  all  und  yglich  fürsten  und  herren  zu  uns  in  dise  eynung  ziehen  und  nennen, ­
  die  dann  mit  uns  uff  solicher  guter  lawtrer  cristenlichen  meynung  verbunden  sein
wollen  alles  des  ,  das  vorgeschriben  steet.  Wene  auch  unser  yglichcr  darinc  bringet
das  sol  er  alle  mal  forderlich  uns  den  andern  verkünden,  uns  wissen  darnach  zu  richten.
Solchs  alles  vest  und  stet  zu  halten  haben  wir  Ertzbisqhoff  Dietrich  für  uns,  und  die
obgenanten  unsers  allergnedigsten  Herrn  des  kungs  volmechtig  Senndtboten  für  uns
unsern  Herrn  den  kung,  und  wir  die  obgemeldten  Peter  Bischoue  zu  Augsburg  ,  Marggraf
  Jacob  und  Marggraf  Albrecht  auch  für  uns  selbs  und  wir  obgemelten  meister  Peter
und  meister  Friderich  für  unsern  gnädigen  Herrn  Marggrafen  Friderich  und  wii:  meister
Heinreh  Lewbing  und  Johannes  Tauwr  für  unsern  gnedigen  herrn  von  Bamberg  und  wir
Marggraf  Albrecht  für  uns  und  unsern  obgemelten  lieben  bruder  Marggrafen  Johanscn
disen  brief  zu  urkund  und  pesser  Sicherheit  versigelt  und  einander  mit  hantgebenden
trewen  geredt  versprochen  und  gelobt  on  arge  und  geuerd  ,  und  wir  obgemeldt  unsers
gncdigsten  herrn  des  Römischen  kungs  auch  Margraff  Friderichen  und  des  von  Bamberg
machtboten  und  wir  Marggraf  Albrecht  für  unsern  bruder  Marggrafen  Johansen  ,  sollen
diser  buntnusz  bekrefftung  under  unserer  obgemelten  herren  und  Bruders  eigen  Insigel
noch  notdurften  bestellen  und  ausrichten  ,  dem  egenanten  unse'rm  herrn  von  Mentz  zu
antworten  so  furderlicliist  das  gesein  mag.  Geben  zu  Frankford  anno  Domini  M°CCCC°
xlvj«.  an  sant  Mauricientag.
C.  1.  ra.  4016.  fol.  90.
1446.  3.  Oktobor*
p).  Hienach  ist  'vermercktstukweise  die  meynung,  so  wir  unsers  gnedigsten  herren
des  Römischen  kunigs  machtbotten  unsere  herren  die  kurfursten  anbracht  haben  an
Montag  vor  Sant  Franciscentag  anno  domini  Mo  CCCCo  xlvjto.
Zum  ersten  das  unser  herren  die  kurfursten  on  zweifei  sein  sollen  das  sich  unser
herr  der  kunig  allenthalben  ernstlichen  gefleisset  hat,  damit  daz  reich  und  unser  nation,
sunder  sein  ghad  und  sein  kurfursten  ungeteilt  bleiben  mochten  ,  wann  wer  das  seiner
gnad  begird  nit  gewesen,  sein  gnad  hett  sich  langest  mit  gutem  fuge  wol  erkleren  mögen, ­
  auf  wege,  dorinne  gemeynglich  anderer  Cristen  kung  und  fürsten  seind.
Item  als  unser  herrn  die  kurfürsten  ir  bottschäft  zum  nechsten  bei  seinen  gnaden
gehabt  und  begert  haben,  sein  botschaft  mit  iren  Senndboten  zu  sennden  gen  Rome,  das
hat  sein  gnad  gern  getan  ,  wiewol  dieselben  Senndboten  seiner  gnaden  nichts  uOderricht
noch  dhein  schrift  gegeben  haben,  was  sie  in  deri  Sachen  bei  dem  Bapst  aufzijnemen
oder  zu  lassen  betten. - ”  .
Als  nu-unseres  heiligen  vatters  des  Bapsts  Senndbotten  auf  die  anbriügung  zu
Rom  beschehen  alhie  geantwurt  haben.  Bedunkt  uns  kunglich  machtbotten  und  vil  annderer
  treffenlicher  lute,  wenn  die  begerd  und  antwurt  geineinander  gewegen  werden
das  sie  wol  gemess  sein,  so  man  die  gütlich  versteen  wil.

.  1)  Za  dem  Eingeklammertcn  isl  bemerkt:  „Vacat.”
            
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