Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 5. Band, (Jahrgang 1850)

In  der  vogtey  Ortenaw.
üffenburg,  Gengenbach,  Zell,  Reichshofen  Slos  und  Stätlin,  Ortenberg  Slos  Hochsleiden,
  Clebergerambt  drew  Sloss  und  pey  xvj  dörlfer.  Mer  zway  clöster  Ottenhaim
Minster  und  Schultern.
In  obern  Elsas  Heylig  Creytz,  Städtlein  hat  vor  gehört  zu  dem  Etschland,  hat  das
wider  eingenomen  regia  maiestas,  Bar  slos  und  Herrschafft  ligt  auch  im  undterem  Elsas.
Hertzog  Ulrich  von  Wittenberg  hat  eingenommen
Maulprunnen,  Ruittlingen,  Brethaim,  Bässikam,  Lowenstain,  Newenstat,  Weinsperg,
Wideren-,  Meckmülen,  Ingersscn,  Grossgart,  und  vil  dörffcr,  und  das  gantz  Kröeligew.
Anno  domini  1509°  obtinuerunt  nostri  contra  Venetos.
Sibidat  Caslelfranck  und  Spcraual  raitsampt  iij  Slossern  und  zwayen  Clawsen  in
dem  Kodeber  erobert  haben  und  ain  Stat  Seneda  genant.  Auch  Küniglon  in  potschafft
geschickt  wellen  sich  geben,  durch  Spcraual  so  wir  gewunnen  haben,  kan  unns  das  Kodeber ­
  nit  entgeen.  Des  gleichen  Florial,  Franckreich  gibt  uns  VC  lantzen  auf  sein  kost  zu
hilf,  und  die  zwen  künig  sind  der  sacli  gantz  ains.  Die  Venediger  haben  wenig  volck  und
nit  sonnders  guet.  Wir  haben  kuntschafft  da(s)  sy  halb  desperiert  sind.
C.  b.  1586.  p.  790.

t.)  Schreiben  der  Wasserburger  an  K.  Maximilian  I.  1504.
Allerdurchleiclitigister  grosmachtigister  künig  aller  genadigister  herr  ewr  künigklicli
  Maiestat  sein  unnser  unnderthänig  dienst  zw  vor  an  beraith.  Aller  genadigister  herr,
als  ewr  K.  M.  unns  wie  des  durchleiclitigen  hocligebornen  fürsten  hertzog  Rueprechtz
pfalczgraue  bey  Rein  hertzog  in  Bayern  haublleut  die  stat  Lantshuet  und  Dindelfing  überfallen ­
  und  eingenomen  auch  weitter  willens  haben  ander  stet  und  flecken  zu  gewaltigen,
schreiben  haben  lassen,  deshalben  ewr  K.  M.  begeren  und  erenstlicher  bcfelch  an  unns
ist  ob  wir  desshalben  von  Inen  auch  angesuecht  wurden,  das  wir  denselbenkain  gehorsam
Urnen,  sunder  unnser  rechten  lierrschaft  durch  ewr  K.  M.  guctlich  oder  rechtlichen  endtschid
  zw  gewarten,  wie  dann  dasselb  ewr  schreiben  under  andern  innhelt  darauff  unnser
schriftliche  antwort  begert.  Allergenädigister  Herr  Ewr.  K.  Mt.  tliuen  wir  darauf  zw
wissen.  Alles  des  wir  unns  deshalben  verpflicht  und  verschriben  haben,  dem  wellen  wir
nach  unnserm  höchsten  vermugen  volziechung  tliuen.  Haben  wir  ewr  K.  Mt.  der  wir  unns
mit  aller  underfehänikait  beuclhcn  ,  auf  derselben  begeren  nit  verhalten  wellen.  Datum
am  pfintztag  nach  Jeorii  anno  etc.  quarto.
E.  K.  M.  undertänig  Jorig  von  Preysing  Pfleger,  Wolf  Baungartner
  Ränntmayster,  Burgermaysler  rat  und  gemain
der  stat  Wasserburg.
Dem  allerdurchlcichtigisten  und  grosmächtigisten  fürsten  und  herrn  herrn  Maximilian ­
  Römischen  Künig  mercr  des  Reichs  zw  Ungern  Dalmacien,  Croacien  etc.  Künig  ertzhertzog
  zw  Österreich  Hertzogen  zw  Burgundi  zw  Brabant  etc.  und  pfaltzgrafen  unnserem
allergenädigisten  Herrn.  #
C.  b.  monac.  1586.  p.  805.

u.)  Sclireiben  an  die  Stadt  Wasserburg.  1504.
Mein  dienst  alls  yetz  stet.  Mir  ist  an  hewt  durch  des  durchlewchtigen  hochgebornen
  fürsten  meines  genedigen  herrn  Hertzog  Albrechten  in  Baiern  etc.  stathalltern  und
Räten  ain  schreiben  von  uch  ctlichs  genoinmens  viclis  halb  fürgehallten,  darinne  Ir  begerend
  solichs  genommens  vich  wyder  zugeben  verschaffen  etc.  hab  ich  seines  Innhallds
vernommen  und  nachdem  sich  die  Ewern  bisher  wyder  ein  über  königlichen  Majestät
unnsers  allergnedigisten  Herrn  rechtlich  ausgangen  Urteil  auch  über  der  Regenten  des
ausschuss  gemainer  Lanndschafft  Verschreibung  und  meiner  gnedigen  herrn  seiner  fürstlichen ­
  gnaden  stathaltern  erborg  und  gclympflich  ersuchen  ganntz  ungehorsam  gehallten,
durch  das  sy  lawt  königlicher  Majestät  urteil  in  acht  und  aberacht  als  dy  ungehorsamen
gefallen  sein  ,  und  ich  in  obgemclls  Fürsten  meines  gnedigen  herrn  dienst,  bin  ich  nit
unpillich  beweg!,  solich  vich  anzenemmen,  wo  gleich  des  mer  oder  annders  genommen
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.