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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 5. Band, (Jahrgang 1850)

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sey  als  aim  kristenlichen  fürsten  zugepurd  zu  allem  dem  das  sich  fuegt  zu  ere  und  nutz
des  kaiser  als  seins  liebsten  vater,  so  verrer  sein  dinst  genämlich  bey  im  aufgenomen
werden.  —
Also  habt  Ir  von  Erst  und  yetz  des  kunigs  antwurdt.
C.  b.  monac.  1586.  p.  434—447.

p.)  Schreiben  an  den  Abbt  von  Tegernsee.  1492.
Erwirdiger  inn  gott  andeebtiger  g.  lieber  herr,  mein  willig  gehorsam  dienst  mit
allem  vleis  E.  g.  alzeytt  berait.  E.  g.  schreiben  pey  euerm  wirt  vernomen.  Das  hör
so  vor  Lantzsperg  gelegen  ist  am  samptzstag  weg  gezogen,  wider  uher  Lech  ,  haben
gehabt  pey  den  ij  taussent  geraissiger  pfertt  und  pey  den  xv  taussent  man  ze  fuess
woll  gerust.
Und  der  vertrag  ist  also  gemacht  das  mein  g.  li.  di  von  Regenspurg  irr  erbhuldignng
  soll  wider  ledig  sagen  und  Inn  irr  Verschreibung  wider  geben,  der  gleichen  sy
meinem  g.  h.  herwider,  und  sullen  nu  hinfüran  wider  frey  sein  aller  mainiklich  in  mass
sy  von  alter  gwessen  sein.  Doch  ist  meinem  g.  h.  aller  gerechtigkaytt,  so  di  fürsten
von  Baiern  da  haben  vor  pehalten  ,  und  pey  sollichem  auffsagen  so  mein  g.  h.  durch
sein  Rätt  nämlichen  den  techant  und  her  Wolfgang  Achamer  jetz  thut  zw  Regenspurg
soll  sein  margraff  Fridrich  von  Brannenburg,  graff  Eyttelfritz  von  Zollern  anstat  des
kayssers  und  künigetc.  und  darauff  soll  alle  acht  gegen  mein  g.  h.  den  seinen,  auch  der
von  Regenspurg  auffgehebt  sein,  und  wass  darauff  angenomen  wer  oder  Inn  verpott  Jigt
soll  an  entgeltnuss  ledig  gezelt  werden.
Den  Leblern,  wass  di  auff  di  acht  gehandelt  haben,  den  soll  als  Irr  gut  wider
ledig  durch  meinen  g.  h.  geschaft  werden,  in  mass  es  jetz  ligt  und  verbanden  ist,  dergleichen ­
  all  gefangen  ledig.
Unsser  g.  h.  hertzog  Cristoff  und  Wolfgang,  auch  der  schaden  halben  so  di  Lebler
genomen  haben,  mugen  sy  meinen  g.  li.  woll  furnemen  vor  dem  Rom.  künig  etc.  als
ainem  obman  und  darzw  sollen  dy  vir  fürsten  jeder  ainen  setzen,  nämlich  der  pisclioff
von  Maintz,  pischoff  von  Trier,  margraff  Fridrich  von  Brannenburg,  margraf  von  Paden
ainen  aus  dem  adel  des  swähischen  puntz  ainen  von  stetten  des  puntz,  und  wass  di  also
auff  genügsame  verhorung  erkennen  mit  dem  Rechten  da  pey  soll  es  peleiben.
Da  das  di  zwen  Fürsten  und  dj  Lebler  hortten,  das  der  vertrag  also  gemacht  wer,
eswarten  sy  des  und  vermainten  den  nit  zehalten,  des  der  Römisch  künig  etc.  und  der
schwäbisch  punt  ain  gros  musfallen  haben.  Sagtten  In  darauff  zw,  als  ver  sy  den  vertrag ­
  nit  halten  wolten,  der  dan  im  pesten  durch  sy  gmach  wer,  und  fürgenomen,  das  sy
sich  hinfüran  weder  hilf  noch  peystand  zw  Inn  versechen;  das  sy  das  merckten,  naraeu
sy  Inn  ainen  pedacht  ain  monatt.  Doch  das  sy  inn  der  zeit  nix  hantletten  oder  ainer
dem  andern  schaden  tätt.
Am  Freittag  vergangen  haben  dj  Lebler  vast  all  meinem  g.  h.  absag  prieff  gen
Regenspurg  geschickt,  und  gein  abent  darauff  meinen  g.  li.  angriffen,  etlich  dorffer  plüntertt
  umb  den  Rcnng  und  vor  dem  wolt,  schickt  sein  g.  gestern  di  haubtleydt  mit  ainem
geraissigen  zocli  hinab  gen  Straubing,  vermaint  sy  mit  gotzhilff  der  zw  erobern,  und  zw
straffen,  got  Schicks  zwnn  pesten.
Der  Remisch  kunig  etc.  ist  am  samptztag  als  das  hör  abgezochen  ist  gen  Lantzsperg
  geritten,  di  stat  peschautt  vermaint  der  puntt  wer  noch  woll  ain  zeit  darvor
glechen,  ee  und  sys  erobert  hietten,  hat  im  vast  woll  geuallen,  das  also  zw  gericht
ist  gwessen.
Meins  g.  h.  hertzog  Jorg  halben,  hat  es  den  vertrag,  das  sein  g.  aller  der  Jerr
so  er  mit  dem  schwäbischen  puntt  liatt,  auch  der  puntt  mit  Im  ,  soll  sten  pey  unsserm
herrn  dem  Rem.  kunig  etc.  -wass  der  dar  innen  handel  spricht  und  macht,  dapey  soll  es
peleiben,  und  soll  jetz  auff  den  tag  zw  Augspurg  angesprochen  und  petating  wern
von  kunig  etc.
Von  Österreich  hab  ich  gantz  kain  wissen  wie  es  ain  gestalt  niden  hat  der  weingartten
  halben.  Dan  ainer  von  Lintz  hat  mir  newe  mair  zwgeschickt,  der  ich  E.  g.
biemit  ahgcschrift  schicke  —  Damit  pephichl  ich  mich  Ewrn  g.  Mit  meinem  g.  h.  hab  ich
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