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brueder nn genug zu thuenn was er In verhaissen hatt, die gefangen ledig das übrig
ge Id zall oder di auffeng wider zu geben und seydtt der kunig nicht siecht warumb er
mervon des kaiser wegen darlegen solt schnell er zu schreiben den von Wienn in nicht
sawmig werendas sy das verhaissen gelt zu aushaldung der auffenng beczalten oder der
kunig muest di den bruedern wider geben. Antwurtten sy si wolten das an den kaiser
bringen. Also hat der kunig den bruedern mit den er kain gemainschafft halt Sünder aufF
das er In dafür gelobt gewesen ist, dy auffenng wider zu geben mag ym solhs nyemandt zu
kainer schuld messenn.
Item darnach als Ir von des kaiser und der fürsten wegen begertt das der kunig
des kaiser undertnn durch seinen scherm nicht abthet von seiner gehorsam und von seinem
schermlass, begert der kunig das Ir dyselb sach auch versteett.
Item nach dem abgang Jorgen von Bodebratt hett es der kunig daran bracht, so es
di ni^ht underkomen hietten die von kristnlichcr plilicht wegen mer schuldig weren gewesen
zuhelffcn dann zu Irrung, das er das reich leichtigklich undertanigt hiett. Ist offenbar das
zw irrung dem kunig di Polegkchen in Ungern zogen sind, do der kunig durch vil undorrichtung
vernam, das des kaisers hannt dapey war, wie woll er des nicht gelaubet
und da neylich den Pamkirclier umbpringen was im glaitt als sein gewantten vermainten,
die des also erschrokenwaren, das si dem kunig strenglich anhilten das er si in seinen
scherm nlim, damit sie sich nicht andern befullien aus mistrauen, so si sich zu dem
kaiser hielten. Pa furcht der kunig das si sich nicht aus fuersarg zu den Polegken sluegen,
daraus der kunig zu baiden seitten mit feyndten betwungen wurd, nicht yn dem fursatz
das er des kaiser undertan von ym wendten wold oder ym unrecht tatt sunder er
wartt durch aigner nott darczue betwungen und mer das er sy dem kaiser erhielt als das
endt der sach hebeist hatt hatt er sy in seinen scherm genumen.
Item da es nun d.nrczue körnen ist hat der kunig die bemclten ursach des scherms
dem kaiser geoffennbart und hiett sich des gern entslagenn, da es darann kom das die
selben undertan des kaiser landlewt in Oesterreich, so umb den gemainen nutz und freiliait
des lannds und herkomen des lannds soltcn gehorsam sein, da holten sy ym umb cliain
sach verfrawnn. Als auff des kaiser bete und verschreiben ist der kunig ir porg warden
für den kaiser in vill artigki und das in derkaiscr halten solt, was er in versprochen hiett.
Darum!) hatt sich der kunig mit seinen kunigklichen Worten und briefen versichert, das der
kaiser noch vill strenger an in begert hett und er nicht gern gelhan hatt und hat sich in
«loch damit verpflicht, also das er sich mit kainem scherm gen in also verpflichten hiet
inugen, seind in aber der kaiser der des kains halt als di doch schreyen und rueffen den
kunig an täglich das er seiner gelüb genug thue und hör nicht auff und vermainn, sy haben
dem kunig und nicht dem'kaiser gelaubt, den chlagen si auch swärlich nachdem sy sicher
sein sollen mit ir person und guelt. Auch in den Stetten und gcslossern des kaiser nicht
alain das si dasselb nicht bechomcn mugen, sunder das swarer ist aus des kaisers steten
und geslossern greifft man ir guett als ander veindt und des kaisers volk nymbt yndas,
darumb si den kunig swärlich anlialten ze laistung seiner verhaissung und pargschafft,
dapey pitt der kunig das Ir ains tewglichen mittl und ratt bedenkcht damit Er seinem
verhaissen genug thue und des kaiser undertan mit irem (herrn ?) hie mer in frid
hestann.
Dy ander antwurdt des kunigs.
Item antwurdt des kunigs auff die nachred so des Kaiser und der Fürsten Sandpoten
auff sein vorige antwurdt gethan haben.
Item als der graff uermaintt der kaiser hab den kunig nicht geirrett noch abgebenndt
vonden Turgken er hab auch die weill nicht in dem willen aufgenomen In zu irren noch
ainicherlay irrung in der kristenliait ze machen, sunder das sind ettliche recht so ym
pilliehen nachuoligt nicht versawmet, so solhe wall auff in geuiell. Antwurdt der kunig
Im gepuer darczue nicht alain ze reden nach dem di sach das Reich Ungern beruert, davon
die fürsten und herrn die hie sind sy gclauben nicht das solhs des kaiser mainung
sey, nachdem Er wiss das er nicht so nahent mit kunig Ladislaa gefrewndt sey, das di
Erbschafft des Reichs von recht auf In gcvallen. Nachdem in dem Reich dhainer erbt
dann ain sun und dann von entricht der Sibtt soll vom kunig körnen und dhain zeitlicher
frewnd.t wie nachent der sey und so das reich chain sollten rechten erben, halt mandlichs
•stambs so gepurd di wall den fürsten, herrn und allen edlen des reichs und ist dhain