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Hom der Kaiser begert vom kunig das er den Selenne der Österreich' besch'edigett
mit gewaltodcr was wegen er mocht austribcn und sein widerbertig landlewtt in Össtcrrcich
gehorsam machet, wie wol ym di czway nicht uiimuglich weren, doch waren
sy ym swär und hert zu Ihnen, als das sch cinp erlich geschehen. In da enttgegcn battder
kunig im ains ze thuenn das er im gar schuldig ring und gar leycht was, den Tittcl des
Reichs zc Beheim, denn er erorncl hett durch rechte wall, und des babstlichen stuels
bestatt ung.
Item souillhatt der kunig begier gehabt dem kayserzu gefallen das er nicht gekegen
halt den windtrigen frost die crschrekchlichen pestelentz seins vater geschafft zu
versäumen und hat sich gen Odnbürgk vier meill von der newen Statt gelucgt mit seinen
prelaten und herren ist da lange zeitt in swarer sorgueltigkait seiner person gelegen,
was arbaitt und vleis er da gehabt halt, last er ycz ansten, das er umb ain gross Reich
damit zu crlanngen solhs nicht gethan hiet.
Item da hat er nicht alain dem Zelenne mit dem seinen sunder vill di von solher
ursach wegen in Österreich zogen werden und auffemig gemacht mit seinem guett bestreift
und nicht mit dhainem geld das er in gab durch fuersorgen willen des windters
lieber dann mit dem Swertt beezwang und austraib aus Österreich in sein aigen
land, von den die sy nicht mynder dann von den veintten bcscliedigt sindt.
Item darnach hat der kunig die abgeschaiden landlewt mit unglaublicher arbait
zu allem wolgeuallen des kaiscr widerpraclit und sy in Verschreibung bracht und mit
newem verphlicliten da mit lisst den adel in Österreich ye gepundn, in undertanigt
und als nach begir des kaysers \\ as er versprochen hatt das er leiclitlich und pillich
thuen solt als ain vater gegen seinem dienstparen sun, das versagt er und zach aulf in
das reich und verczoch di ding undez auff den tag.
Item andre ding ze uerlassen habt yr aus dem vill unser dienstperkayt gegen den
kayser als unserem liebsten vater und gegen Österreich als unnser nagenttgelcgen landt
das gelucks und ungelucks mit Hungern gewarten mues und mit was vleys der kunig
dem kayser albeg wolgeuallen und Österreich in fryd halten wellen wie auch der kayser
dem kunig gegen ym solcher muee und sorgueltikayt begerndt sey und wie er seiner
verhayssung genueg getan hab erkent yr.
Item Nun verrer vermaint yr des kaysers und der fürsten begeren sey das wir
Tn die auffenng so dye veindt dy sych dye brueder hayssen gelassen haben zu seinen
handden ahtreten oder den seinen den er das zue ardendt , darauf wellet der warhayt
undcrricht haben zu seinen handden ahtreten oder den sein.
Item als der kunig mit den hrudern beschlos aus Österreich zu ziehen da wolten
sy die auffenng nicht ahtreten, .man lies in dan all gefanngen ledig als yn solcher daydiguhg
gewanhayt ist; das verhies man und hielt yn das nicht und der kayser begert der
auffenng von dem und solchs yn daydigung kain meldung beschchen was und wie wol
man yn des nicht schuldig wer, so was doch sein der kunig willig, nur das dye gefangen
ledig wurden. Das ward ol’ft vcrliayssen und nye gehalten, doch gaben dye
brueder dye auffenng zue des kunig handden in solicher mas ob dye auffenng nich ledig
wurden in der ainer genantten zeyt und in das gelt nicht geben wurdt der sich «1er
kunig gegen yn verfangen hett dasesyn dochvar ain tail bezalethet das yn dan der kunig
dye auffenng wider gab, des der kunig nicht tän wolf, ain darlegen über das ander auff
sich ze nemen und dye fremden auffenng behuetten. Da kamen dye preleten und ander
Österreicher , dye sich dan von den vier parteyn hayssen und batten den kunig das er
dye auch zu seinen liandcn nem und erpatten sich zu hilffe der huett zu geben zechen
Tauscndt gülden, kernen zu guett dem landt und von yr pett begen und(cr)wan(d) er
sich der auffenng. Darnach der kayser aber seenndt der kunig verbilligt sich im dye
zu geben und den bruedern sclbs für dye gefangen zu sten, so im der kayser sein brieft
gobenttet und geferttigtt geb und ym lieh als er ym versprochen hyett und dye zeytt
fürpas und sampt ym darumb nach gen Augspurck sein potschafft dye nach grasser
mwee nich anders wider pracht dan der kayser wolt selbs sein aigen potten zue dem
kunig sentten.
Item also bechenndt Ir, ye pegirlicher und vleissigklicher der kunig dem Kaiser
nun vil jar gedienndt hat ye undankchnemer sind sein dinst und das er nichtz von
des kaiscr dinst hatt dann arbaitt sorgueltigkaitt schaden und darlegen. So treiben in di