Item von dann aus hat er den pabst ersucht und den kaiser das sy selber glukch-1
ichen anfanng nachvoligen. Do aber der kaiser noch nyemändt nichtz darczu tett dann
alain Pabst Pius, der liess sich bey Triessorn gen Ankoni fueren und starb da. Do erkanndt
der Turgk die samung kristnleicher sach der alain der kunig oblag und zach
wider mit aller seiner macht gen Wossenn für Geicz und wie ungleich es der kunig der
von mcnigklichen verlassen war gegen Im liet, doch zach Er auff in und jagt in aus dem
veld fluchtigklich do er pugsen und alles das das er mit im leichtlichen furen moclit hinder
im liess, dem voligt der kunig nach und slueg sich für Zeinigk und gewon dem Turchken
etwouil gsloss an und tett Im in seim land grossen schaden unczt in der Winter
«btraib.
Item der kunig ercliandt des Turgken listigkait das er nicht feirett und ersuecht
aber den Pabst Paulum den kaiser und ander bey zeitt der kristnhait zu statten ze
körnen, wann sich di Turgken stercliken täglig des sich nicht warltcten, so si ym zu
statten komen wollen das si nymer mochten. Do aber nichtz darinn geschach von
nyemand erpot sich Ulreicli von Grauennegk dem kunig er wolt di fürsten darzue bewegen,
das der kunig nur weg geb, dadurch das auslenndig volk sicher kam gen Jeinigk
und wider haimziechen mocht. Darauff erpott sich der kunig zu offenn die Marchgeslos
und auch in dem Reich Ungern in die einczugeben. Der Kaiser erwelt den von Graucncgkch
zu ainem gemain haubtman und sandt in zu dem Pabst, der kunig sein sandtpoten
mit Im da bard beslossen ain tag zu Nürnberg, do warden des Babsts und kaiser Legaten,
was da ausgericht ward an word alain ist alles in Ewer gedechtnüss, das sich der kunig
erpoten hat albeg alain ze tuen wider dj Turgken als di ganlz kristnhaitt.
Item do der kunig das erkanndt eylat er zu sein auswendigenhilffze suechen, do besamet
er sich mit den sein wider dy Turgken di weill zoch der Victorin nicht mit klaim volkch
dem kaiser m Österreich machet da besaczung unczt an dj Tainaw, der kaiser rueft den
kunig an umb hilff mit briefen und peten und ermonet in wie sy miteinander verschriben
wcren das er im den Victorin hinwegktrib. Der Pabst auss anrueffenn des kaiser patt
hoch das der Sun den Vater nicht also liess. Da liess der kunig das fuernemen wider
di Turgken und lued dem Babst und seim Vater dj swar purd ze willen auff sich di noch
hewt werd, keret sich gegen dem Victorin, jaget in, erlediget Österreich. Was im
darczue hilf versprochen und ob im das gehalten ist gesweigt er — von sein selbs eren.
Aber das sagt er, hiet er den streitt zu beschirmung des Kaiser und den gelauben zu
lieb nicht auff sich genomen, er hiet undtz auff den tag nye aufgehort wider die Turgken
zu streitten, wie woll er dannoch albeg volk wider sy gehabt hat und in vil niclerleg
getan hat. Hiet er alle die macht und kraft und darlegen auff di Turgken gelegt, di
er wider di Ketzer braucht hat, er wolt si damit über mer triben haben. Es war vil
zu sagenn in den dingen di der kunig von kurcz wegen last , wie er undtz auff heutigen
tag alczeit bcgirlicli sich wider di Turgken geflissen hatt als das des kaisers poten wissen
ist Graue Ruedolfen von Sulcz, das der kunig pcy dem kaiser geübt hat ze underkomen
die inzug der Turgken in Croatien, Krain und Kernndten sich damit sambt der Venediger
potschafft veraint haben sechs tausend man zu haben an denselben cndten wider di inzug
der Turgken in der enng, der kaiser ain drittel wir ains und di Venediger ains bieten.
Nach ausgang ains jars nach dem besluss liab wir des den kaiser ermant, sein anlwurt
was er wolt uns auf den tag zu Regnspurgk versehen und wiewoll wir das mit herczenlichen
laid vernomen das wir lieten durch unnser mitleiden mit den «armen kristen die
täglich von den Turgken wegk gefurt und als viech verkaufft wurden. Doch anlwurten
wir darczue es war guet, so nur dj Turgken ein weill warten. Also hat der kunig
weder vom kaiser noch von chaimfürsten cliain hilff nye erlangen mugen. «Ta halt in unnser
verpintung und Verschreibung, so es daran kam, das man darinn ettlich fürsten aufnemen
solt wider die wir uns nicht ze helfen zesamen verphlichtcn wolten, so nam der
kaiser albeg den Turgken zu seinem taill auss.
Item Jr hiet dem Kunig nichtz genamers mugen zu pringen dann das der kaiser
kurfürslen und ander fürsten geruechten vleissigklich zu petrachten wider diTurgkenwie
wol im laid ist das es sospatt geschiechl, so freutt er sich d«as noch »ttwas geschach
und zu vodrist zu der zeit so gott der kristnhaitt solhs also gritt nachdem In ain mächtiger
haiden czwingt mit hcrtlem Streitt und pitt der Kunig gott das di schön red
nicht andern ausgang näm Sünder der armen geschrav und martler erhuett werd.