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que viniesen los embajadores de su Mag. que estaban en I’rancia e
Inglaterra. — Vgl. Sandoval Lib. XVI. §. 20).
Mit der burlesken Beschwörung (Conjuro) des Schiffes, das
den Kaiser sicher nach Italien bringen möge, schliesst unsere Chronik,
wenigstens in dem vorliegenden Exemplar, indem der Verfasser
in Bezug auf sich selbst noch hinzufügt: „Ich werde diese Reise
nach Italien des immer sieghaften Kaisers kurz beschreiben, obgleich
ich mich nicht dabei befand, und zwar desshalb, weil, als
S. Maj. von Toledo abreiste, ich krank an Leib und Seele an das
Bett gefesselt und auch sonst keineswegs dazu aufgelegt war, denn
seit meiner Kindheit verursacht mir der Pulvergeruch den Schnupfen,
und jede Furcht und jeder Schreck schadet mir.”
„Uebrigens rieth mir derDoctor Villalobos, mein Waffenbruder
und witziger Leibarzt S. Maj., dass ich mich aus dem Königreiche
nicht entferne, damit, wenn besagtes Königreich in Aufruhr käme,
wir den Erzbischof von Sevilla (den Gross-Inquisitor) und den h.
katholischen Glauben beschützen könnten. Auch sind ja die Zeiten
der Mari-Castaiia längst vorbei, als man das Meer noch trockenen
Fusses passiren konnte. Lud endlich sind mir von einer Wunde,
die ich als Kind in praqiutio erhielt, noch solche Reliquien geblieben,
dass ich bei jeder Aenderung des Wetters leide. Gott heile mich
von diesem Leibschaden, denn ich glaube fast, der wird mir den
Garaus machen (s. die Original-Stelle in Beil. A).”
Wiewohl er hier und an mehreren Stellen, besonders in den
letzteren Capiteln eine Fortsetzung verspricht (en sulugar se dira,
adelante las dire), so ist mir doch keine bekannt geworden, und
vielleicht bat unser zuletzt so unlustiger Chronist wirklich in dem
J. 1528 mit seinem Werke auch sein Leben geendet.
Der Beiname: „ Conde ”, den er sich gibt, ist wohl wie die
anderen: , Doctor, Predicador, Historiador, Cronisla etc.”, nur
ironisch zu nehmen.
Nachdem ich durch diese Lebensskizze des Verfassers wohl
zugleich hinlängliche Proben von seinem Werke gegeben habe, kann
ich mich darauf beschränken, nur noch einige Worte über den Charakter
und die Tendenz desselben im Ganzen, und ein paar der
interessantesten Züge und Anekdoten beizufügen.
Ich glaube nämlich, dass wie sein Leben auch sein Werk eine
Ironie war, und dass es — ein freilich noch sehr armseliger Vor-