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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 5. Band, (Jahrgang 1850)

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Tfem  die  von  Hagcnaw  sein  kon.  Mt.  mit  dem  heiltung  entgegen  gangen,  offenlich
gesungen  und  jubilirt,  mit  der  orgell  gespilt,  Te  deum  laudamus  gesungen  etc.  Auf  der
gassen  gesungen,  Aduenisti  desiderabilis,  und  mit  vil  Er  erbieten  begert  und  empfangen
bey  In  zu  beieiben  in  irer  Stat  und  des  Reichs  kamer.  ✓
Item  all  Stett  im  Breyssgew,  Elsas  und  Orlenaw  zum  Reich  koren  die  denn  alten
pfallzgrafen  zum  Schirmer  gehabt  hand,  frey  ledig  ko.  Mt.  entgegen  gangen,  got  gelobt
das  sy  von  dem  pfaltzgrafen  erledigt  sein,  sich  in  Ewig  zu  seiner  Mt.  und  dem  Reich
verpflicht.
Item  gemain  geschray  wie  ko.  Mt.  Trackenfels  berendt  ain  vast  mechtig  Rauhschloss, ­
  in  dem  berennen  iije.  guetter  knecht  hinzugepracht,  das  man  sy  weder  beschiessen
  noch  erwerffen  hat  mugen  —  hat  ko.  Mt.  an  sy  begert  sich  einlassen,  oder  well
sy  hencken,  wa  er  mit  macht  gewinn.  Allso  haben  sich  ergeben  und  sein  Mt.  eingelassen.
Item  ko.  Mt.  hat  sein  tochter  vermehelt  Hertzog  Friderich  von  Sachsen  und  so
bald  der  Spruch  geschieht  Zu  Köln  wirt  haimfart  und  hochzeit.
E.  g.  williger  Matheus  (?Negucker?)  (Ist  abgestossen.)
C.  b.  Nr.  1586.  pag.  351.  (1505  ?)
e)  Landtags-Abschied  zu  Botzen.  (1471?)
Abschid  zu  Botzen.
Am  Erstenn  als  dann  unser  gnediger  herr  der  landtscliafft  yetz  hie  versamet  den
Anslag  zu  Regenspurgbeslossen  furgehalden  hatt  denselben  anslag  so  verr  der  durich  das
gantz  Reich  furgang  gewynnet  nach  seyhem  lnnhalt  dy  lanndtschafft  zusagt,  und  wellen
sich  darinn  haltenn  als  frummen  Cristenmenschcn  zugehordt  und  dem  treulich  und  ungeuerde
  nachkomenn.
Und  demselben  nachzekomen  sol  man  das  lannd  in  vier  tail  tailenn  und  in  yedem
viertail  ahveg  aynen  geystlichen  und  ainen  weltlichen  furnemmen,  dieselben  Bullen  unserem ­
  gnädigen  Herrn  an  aydes  stat  geloben  den  Sachen  nach  laut  des  anslags  treulich
und  ungeuerde  nachkomen,  die  sullen  sich  albeg  ein  Geystlicher  und  ain  Weltlicher  in
die  Stett  und  ge  rieht  die  under  ir  virtail  gchörn  fuegen  und  den  selben  phlegern  und
richtern  auch  andern  die  Sachen  furhalten  in  solher  massenn.
Das  die  phleger  und  richter  aus  den  Stetten  und  Gerichten  zwenn  Erber  frumMann
zu  Inn  nemen  die  auch  durich  dieselben  phleger  richter  und  gerichtsleut  darzu  erwelt
sullen  werden,  die  drey  sullen  alsdann  den  zwayenn  in  dem  virtail  darunder  sy  gehören
sweren  den  Sachen  nach  lawt  des  anslags  treulich  und  ungeuerde  nachzechomen  und
nyemant  mit  wissen  oder  willen  aus  kainerlai  ursaclienn  uberhuphen  auch  von  menigklich
gelubd  und  aid  nemmen  so  ver  der  anslag  für  sich  gett  das  ayn  yeder  das  so  im  gepurdt
zegeben,  wann  man  an  Sy  eruordert  ynner  monadts  frist  ausriehten  und  wetzallen  wellenn
und  wie  vill  sy  gult  nach  laut  des  anslags  vinden  aygenlaichen  aufschreybenund  darnacli
dieselben  den  zwayen  aygenlich  in  schrillt  ubergeben,  damit  die  selben  zwenn  unserem
gnaden  Herrn  der  anzall  ayner  yeglichen  Statt  oder  gericht  mugen  berichten  wann  sein
gnad  des  begerendt  ist.
Dye  zwenn  sullen  auch  mit  den  Geystlichen  und  Adel  in  ir  virtail  gehören  furnemen
  wie  sich  nach  lawt  des  anslags  gepurdt,  damit  sy  darinn  auchbegriffennwerdenn
und  dem  in  allen  punten  und  artickeln  nachkomen  alles  getreulich  und  an  geuerde.
Es  sol  auch  unnser  gnediger  herr  den  so  in  die  vier  tail  geordent  sind  notdurfftig
brieff  geben,  damit  den  Sachen  in  obgeschribner  mass  unverzogenlich  also  nachgangen
werde.  Desgleichen  sullenn  sy  dem  anslag  allenthalben  mit  Inn  fueren  und  denselben  an
allen  endenn  wo  man  des  begerend  ist  abschreiben  lassenn.
C.  b.  1586.  p.  383.  384.
Schreiben  bairischer  Ritter  an  Pabst  Alexander  VI.
Hanns  vom  Diät  Ritter  Hanns  Massliaimer  und  Hainrich  Pockh  Rewter.
Dem  Allerheiligisten  in  Christo  vater  und  herrn  herrn  Alexanndro  von  gütlicher
Fursichtigkeit  höchstem  Bischof,  nach  die  mutigem  Kus  Ewr  Heiligkait  Fuesz.  Heiligister
Vater  unss  ist  furkommen  ein  trawrige  potschafft,  durch  die  wir  bericht  werden,  wie  wir
durch  ewr  Heiligkait  Fiscal  gen  Rom  geladen  sein  bey  ainer  peen  zweye  tawsend  gülden
            
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