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jrtenn gancz recht und zu gutem fueg, dass sein fürstlich gnaden ob got wU' an krieg
zu seiner gnaden gerechttikait kum. Dann dess gachen aufpotss halb ist nicht an Not,
dann di so m. g. hern icz hillf zugesagt, haben auch aufpot auss lassen gen. Darumb
m. g. herr etc. dass aufpot pillichen thuot allss der Ursacher.
Und sunder di weil man yeczo zu Landsliuot inn der Sachen handelt, dient ess
wol. Ich hab gancz darfur das der handel an krieg erlegt werde, angesehen bayder
land verterben, wo ess mit krieg und aufruor beschehen sollt, und 6under das unrermugen
dess gemainen manss,
Di ko. Mt. übt sich inn der sachcn vast und mag übl leiden di aufruor im Reich,
di nicht klain wurde, und seiner ko. Mt. zu Verhinderung iress fürnemen di kaiserlich
krön zuerlangen, raichen wurdet und ander mer Ursachen, verhoff diser handl werde
guettlich hingelegt.
Item der konig von Hispania hat dem ko. von Franckreich yeczo in viij wochen
in zwain schlacken ob den xjm man erschlagen, Nabplass das kunigreich eingenomen di
Franczosen darauss vertriben, dess der Ro. ko. freyd hat. Wo mir sunder cttbass Newer
zcittung kum, der ich all stund wartt wil Ich uwer gnaden nicht verhallten, befilck mich
hiemit uwer gnaden — Tatum in eil etc.
C (?) W. ger Brueder etc.
Meinem sunder gnedigen lieben Hern, von Tegernsee etc. In seiner gnaden handt.
C. b. Nr. 1586. p. 350. (1505)
d) Schreiben an den Abbt von Tegernsee.
Jesus Maria.
Dem wirdigen in got vatter und Herrn Herrn Hainrich abbto des wirdigen gotz-*
hawss Tegernsee seinem günstigen und gnedigen herren.
Wirdiger herr ich fueg E. g. zu wissen, das ich dise newo mere mit mir aus dem
Swabenland gen München gepracht hab als warhaffte.
Von erste auf Freytag nach Quasimodo geniti hat k(o.) Mt. ain Erlich ambt lassen
singen, zu den Parfussen zu Strasburg, in beyweysen xj. geborner teutscher Fürsten,
des Cardinais und ij. Bischoffen Rodis und Pariss, Item ij. Fürsten aus dem Perlament
Venetianer Maylendisch Neapolis, und sunst vill treffcnlicher pottschafft. Nach gehaltem
ambt hat man ko. Mt., darneben kunig Philippen und dem Cardinal von wegen kunigs
von Franckreich ain maynung aines aids fürgehaltcn, und nach vil gehaltner und
widerred haben die drey vor dem altar niderknipt, und pischof von Strassburg hat das
Jurament buech gehalten an ainer Seitlen, Bischof von Trier auf der anderen, und mit
aufgehabn Fingern auf das heilig Euangeli ainen stetten frid mit einander ze haben gesworen.
Item» ko. Mt. hat Mayland von stundan kunig von Franckreich gelihen lehensweiss
dem Reich daruon gewertig und trew sein, als ander fürsten des Reichs hat sich
gewilligt, doch sol Mayland. kunig Philippen sun zum Heyrat geben werden kunigs von
Frankreich tochter. Solich auch verwilligt ist in der bcmelten kirchcn, und also yeder
parthey ain copey söllichs vertrag gegeben. Nach beschluss kunig Philipp und Cardinal
mit kuniglicher Mt. haym gegangen, mit seiner Mt. geessen. Verhoff solcher vertrag
werd dem Reich und disem land zu grossem nutz und Ere kommen. Item Pfaltzgraff hat
durch treffenlich pottschafft zu Ku. Mt. begert, hat sein Mt. geantwurt, wann er sein
bederff, well wol nach Im schicken. Allso ligt Er iiij. Meil von Hagenaw wartten,
doch hat er sein pottschaft da ligen , mugen aber nit furkommen.
Item Er hat zu Strassburg auf ij c . pferd herberg bestellt, ko. Mt. haimzesuechen,
also hat sein Mt. eylend aufprochen gen Hagenaw, daselbst alle Herberg verfangen, das
der Pfaltzgraf und die Sein nit underkommen mugen. —
Item der Pfaltzgraffen pottschafft jämerlich begern der genaden von kon. Mt.
Item kunig von Kastilion ist auf montag nach misericordia domini mit viij c pferden
eingeritten, und sein Swester dyc Hertzogin von Soffoy in derselben wochen mit iij c -
pferden.
Item ko. Mt. mit iij Hcrtzogen Limherg, Prandenberg und Wirtlenberg haben Ü" 1 .
pferd.