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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 5. Band, (Jahrgang 1850)

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’Opdrjaadg  dix  \xiaov  tolituv  /övts?  iaßxTlovm  ig  röv  "Igpov  outoi
{j.sv  xvScyevisg  rroraixoi  SxvScxoi  avjj.7cXy)Suov<7i  cajräv.  ix  di  ’Ayce-S-jpaw
  Mocpig  rcarap-dg  pswv  cmp.p.tff-ysrai  rw  "Icpto.  Herodotus  Historiarum
  libro  IV,  48.
Drei  von  diesen  Flüssen  haben  ihre  Namen  bis  auf  den  heutigen ­
  Tag  behalten,  nämlich  Porata  oder  griechisch  Pyretms,  heute
Prutu,  Ordessus,  heute  Argesiu,  und  Maris,  heute  Maresiu
oder  Marosch,  welcher  letztere  aber  nicht  unmittelbar  in  die  Donau, ­
  sondern  in  die  Theiss  einfliesst,  und  dann  mit  dieser  gemischt
sich  in  die  Donau  ergiesst.  Es  scheint  also,  dass.  Herodotus  den
Theissfluss  sammt  seinem  Arme,  der  Marosch,  unter  dem  Namen
Maris  begreift,  wie  dies  auch  Strabo  thut,  wie  wir  bald  unten  sehen
werden.  So  viel  erhellet  aber  aus  diesem  Bilde,  dass  das  Theiss-Maroscher-Gebieth
  von  Herodotus  für  das  Land  der  Agathyrscn
und  jenes  der  übrigen  fünf  Flüsse  für  das  Land  der  Scythen  angegeben ­
  wird,  deren  Zwischengränze  nur  die  Fortsetzung  des  Karpathenzuges ­
  sein  kann.
Im  93.—194.  Capitel  in  der  Beschreibung  der  Expedition  des
Perserkönigs  Darius,  sagt  er:
Ilptv  ös  äreixsa^-at  itti  röv  "Icpov  np&rovg  xipia  Fira?.  —
’'Hö>j  iLv  «7tö  piv  ’lgpov  r«  xxrOnspSe  ig  rijv  [xzaöyxixv  ipipovzx
äTtoxTxjhzxi  f)  Sxuäxvj  dito  7rpoirwv  ’AyxSOpaw,  [xezci  di  Nsuptöv,
ixsizx  ö£’Avöpopcrywv,  rsüsu-atfov  ös  Milxy  ylxivwv.  —  'AyxSvpaoi
ös  xßpozxzoi  xvdpsg  siffi  xcti  ypvao r pöpo(  zx  p.xX’.gx.  —  zx  ö’  äXkx  vöpxix
  0prj!^!  jrporas^wpi/xaat.  Herodotus  Hist.  lib.  IV,  93,100  et  104.
Hier  kommen  wir  auf  ein  goldreiches  Land,  welches  von  den
Agathyrsen  bewohnt,  und  durch  welches  der  Fluss  Maris  iliesst,
und  welches  kein  anderes  als  das  heutige  Siebenbürgen  sein  kann.
Bis  zu  Strabo’s  Zeiten  haben  sich  die  Umstände  geändert,  die
Scythen  zogen  sich  zurück  und  an  ihre  Stelle  kamen  die  Geten,
von  der  rechten  Seile  der  Donau.  Doch  lasset  uns  die  Worte  des
Geographen  selbst  hören.
Eir’  ebSvg  zü>v  Fsrctiv  avvxnni  yf,,  xxt’  äpyxg  [xiv  gwh,
nxpx~STxp.£vr)  zw  ’lcrpw  x«ra  rö  vötiov  [xipog.  xxzx  di  zouvxvrcov,
zf,  kxp'jpi.ct.  roü  spxuvi'ou  öpupioö,  fxipog  ze  xxi  xOrrj  ztjjy  dpüv’  xxziyovax,
  eJ.zx  n\xz(ivszxi  npog  zxg  xpxzovg  [xtyp'.  Tvpiyezwv.  zrig  oxxpißetg
  öpwgodxiyojxsv  (ppxt^stv.  Strabo  Geogr.  lib.  VII.  Cap.3.§  1-
            
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