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besuchten , und von ihnen mit Rüchen und Zuckerwerk beschenkt
wurden, wofür sich aber diese als Almosen 39 Pelze, 70 Paar
Schuhe, 5 Hammelrücken und 50 Pfund Oel für die Fastenzeit erbaten
‘}j über Penaranda, wo sie ein Abenteuer ä la Don Quijote
zu bestehen hatten, indem der Herr des Ortes, Don Juan de Bracamonte,
aus Eifer der Infantin die Hände zu küssen, mit seinem Gefolge
unter dem Rufe: „Penaranda, Penaranda!” so ungestüm auf
sie lossprengte, dass die Maulthiere scheu wurden, die Infantin in
eine Pfütze (in unserer Handschr. steht offenbar verschrieben:
carcho statt charco) fiel und die Marquisin mit einem Fusse an der
umgestürzten Tragbahre hängen blieb; und über Alba deTormes, wo
sie der Herzog von Alba festlich empfing von seinen Verwandten und
Dienern begleitet, unter welch letztem siebzehn Posscnreisser sich
befanden, die der Chronist mit der Brüderlichkeit eines Zunftgenossen
: „bettelhaft verschämte, witzarme Schreihälse” nennt, und
einen davon, der rief: „es lebe derHerzog von Alba, mein Gebieter!”
verglich er mit einer ungeschwänzten Ente (y en el recibimiento
hubo diez y siete albardanes, baladres envergonzantes, pobres de
donaires; iba ei uno dellos diciendo: jViva el duque de Alba, mi
senor! — que parecia anadon reculo). In La Calzada machte der
Herzog von Bejar selbst, als Herr des Ortes, ihnen die Ehren des
Empfangs, und von da kamen sie endlich zur Fähre bei Alconetar
(Las Barcas de Alconetar), aber von dem heftigen anhaltenden
Unwetter so übel zugerichtet, dass sie, wie der Chronist sagt,
mehr Nachzüglern von Jenen aus Aegypten als Hochzeitfahrern
glichen (que mas pareciamos rebusco de los de Egipto que gente
que ibamos a bodas), und besonders unter den Damen einige sehr
*) Cap. XXXV. Fol. 71: Lünes adelanle del dicho mes su Alteza saliö del monesterio
de Madrigal, adonde liabia ido a ver las rcligiosas , hijas del inuy
alto y catolico rey, donde fue festejada de muchos bunuelos y i'rutas de sarten
que las monjas acostumbraban a dar, y fue servida de muchas alcorzas
que le dieron. Y diölas la reina a guardar a su camarera y mayordoma dona
Maria de Velasco, y quieren decir que Juan Velazquez, comendador de la
örden de Calatrava, su hijo, hurtö a su madre harfa parle destas alcorzas.
Como quiera que sea, las alcorzas nunca parecieron, de lo cual la marquesa
de Denia hubo tan gran enojo , que por mucho tiempo le durö. Y por esto
que las monjas le dieronle demandaron por via de limosna treinta y nueve
zamarros, y setenta pares de chapines, y cinco espaldas de carnero , y dos
arrobas de accite para la cuaresma.