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Itfbung derselben mit dem König Johann III. von Portugal und die
Trauung durch Procuration, wobei natürlich auch der Chronist
fungirte, d. h. närrische Einfälle und komische Vergleiche improvisirte,
wie er nicht vergisst zu bemerken. So, sagt er, habe er den
Erzbischof von Toledo, Don Alonso de Fonseca, der die Trauung
vollzog, lang und sehr schmächtig und in Scharlach gekleidet war,
mit einem geschundenen Kranich verglichen, worüber La-Troulliere,
ein Edelmann aus des Kaisers Kammer, herzlich lachte, obgleich
er selbst dem Eingeweide dieses Erzbischofs glich. Und als der
Erzbischof der Trauungsformel gemäss die Frage that, ob die Infantin
sich etwa einem Anderen schon verlobt habe, oder wenn
sonst Jemand um Solches wisse, so möge er es angeben bei Strafe
der Excommunication; so parodirt der Chronist diese Formalität,
indem er es als eifriger Diener Gottes und seiner Gebote angegeben
habe, dass, wie er wisse, die Infantin dem Gonzalo del Rio, Regidor
von Segovia zur Zeit des Königs Don Fruela, ein Eheversprechen
gegeben habe, und erst als der bestürzte Kaiser und die von
ihm ernannten Schiedsrichter diese Anschuldigung genauer untersuchten,
habe sich der kleine Anachronismus des Chronisten gezeigt,
und [es sei dann ein lossprechendes Urtheil in aller Form
Rechtens erfolgt; wobei der Hofnarr es zwar nicht unterlassen kann,
selbst die Infantin zu vergleichen, aber, sehr galant, mit einer zahmen
weissen Taube 1 ). Nach dieser Festlichkeit begibt sich der
1) Cap. XXXI. Fol. 65v°—66v 0 : Y el dicho arzobispo estaba vestido de grana, y era
luengo ybien delgado, y dijole este cotonista, que parecia grullo desollado.
Desto rio mucho La-Trullera, gentilhombre de la camara, el cual parecia
asadura deste arzobispo. Y el arzobispo dijo a la serenisima infanta, que
si tenia dadala palabra a alguno de casamiento, 6 que sialgun otro lo sabia, que
lo dijese so pena de descomunion. Y esteDonFrances, comofuese celoso
del servicio de Dios y temiese sus mandamientos, dijo que el sabia que la sei”,
infanta habia dado palabra de casamiento a Gonzalo del Rio regidor de Segovia
(in unserer Handschr. von einer späteren Hand ausgestrichen und Soria
darüber geschrieben) criado que fue del rey Don Fruela. Y como el alto Emperador
esto oyese y los Grandes que alli estaban, fueron todos turbados, y
luego su Mag. mandö llamar tales personas que lo viesen y determinasen, v
luego fueron Uamados las personas siguientes : el Abad deNajara, el capitan
Corvera, el dean de Plasencia, y Juan Carrillode Toledo, el seiior Villegas,
y l’ray Pedro Verdugo de la örden de Alcäntara que parecio caballerizo de Meneses
de Bobadilla, 6 confesor de el Adelantado de Cazorla. Y visto porellos
dijeron esta sentencia: Nos losjueces arbitrios, descomponedores razonablernente
gruesos, debemos de haliar y hallamos, que el dicho casamiento no