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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 5. Band, (Jahrgang 1850)

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Vergl.  ßjörnst&hl's  Briefe  an  Bibliothekar  Gjorwell,
deutsche  Uebers.  1782.  V.  Bd.  S.  159—166.
Weilhaim.  4°.  XV.  Clm.  5666  f.  178—181.  Johannis  (Slitpacher)
Mellicensis  epistola  exhortatoria  ad  juvenculos,  Georgium  et
Stephanum  de  Weilhaim  oriundos.
„  4°.  XV.  Clm.  4790.  f.'128.  Fr.  tt.  de  Weilhaim  Magister  artium
et  professus  Mellicensis.
„  Cat.  I.  543.  562  et  563.  566.  Joannes  de  W.  Monachus
Mellicensis.
„  XV.  Asp.  46.  f.  1.  Joh.  Slitpacher  de  W.  prior  Mellicensis.
„  XV,  Clm.  4367.  f.  135—7.  Johann  Slitpacher  de  W.  explanatio
  officii  capitularis.
.  „  Cbm.  (?)  vid.  Imp.  Max  I.  fol.  263—265.  (Weilheim).
Aber  ich  begnügte  mich  wie  begreiflich  nicht  bloss  mit  diesen
Notizen,  aus  dem  einfachen  Grunde,  weil  mir  bald  Daten  aufstiessen,
  welche  mich  ungemein  interessirten.  Ich  erbat  mir  die  Einsicht
mehrerer  Handschriften  selbst,  um  die  darin  enthaltenen  Stücke
näher  kennen  zu  lernen,  sie  nöthigenfalls  sogleich  zu  benützen.
Gleich  die  erste  Notiz,  w r elche  mir  zufällig  zu  Gesicht  kam,
lautete:  „Registrum  super  redditus  varios  ecclesiaePassaviensis  in
Austria.”  (Aus  den  Jahren  1322  u.  ff.)
Als  ich  die  Handschrift  selbst  einsah,  fand  ich  bald,  dass  selbe
die  in  der  neuen  Folge  der  Monumenta  boica  mitgetheilten  Passauer.
  Codices  auf  höchst  willkommene  Weise  ergänze  und  eigentlich ­
  in’s  Reichsarchiv  gehöre  zu  den  übrigen  Handschriften,  aus
denen  eben  diese  Monumente  abgedruckt  sind.
Durch  eine  preiswürdige  sehr  nachahmenswerthe  Liberalität
wurde  mir,  wie  es  dort  und  an  den  meisten  öffentlichen  Bibliotheken ­
  Deutschlands  und  Frankreichs  üblich  ist,  gegen  Revers  diese
Handschrift  (und  nachhin  noch  mehrere)  nach  Hause  geliehen,  wo
ich  sie  vollständig  copirte.'
Gleich  die  ersten  Zeilen  zeigen  die  Wichtigkeit  der  darin  enthaltenen ­
  Daten  für  Topographie  und  Statistik  des  Mittelalters:
„Cum  propter  vetustatem  antiquorum  registroruin  eo  quod  nomina
possessionum  et  hominum  contentorum  in  ipsis  ut  plurimum  m  utata(!)sunt,
  reddituum  atque  prouentuum  ecclesie  Patauiensis
certa  et  plena  notitia  non  haberetur,  idcirco  ad  mandatum  reveren-
            
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