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ciellsten Notizen über jedes einzelne Stück einer Handschrift,
welche unter gewissen Schlagwörtern in Cartons aufbewahrt
werden. —
Die Zusammenstellung dieser zerstreuten Notizen schreitet
rasch vorwärts bei dem eisernen mit consequenter wahrer Resignation
fortgeführten Arbeitseifer Schmeller’s.—
Ich durfte nun, Dank der gütigen und wirklich preiswürdigen
Liberalität der Herren Vorstände, Director Lichtenth aler
und Bibliothekar Schmeller, diese Cartons benützen und die
mir förderlichen Notizen daraus sammeln und das habe ich begreiflicher
Weise mit grosser Emsigkeit gethan zunächst in folgenden
Richtungen.
Ich notirte mir was die sämmtlichen Handschriften der
Münchner Bibliothek zur Geschichte der deutschen Kaiser
und Könige seit Rudolph I. bis inclusive Karl VI. also von
1273 —1740 darbieten. Auch einiges über Kaiser Joseph II.
Zweitens alles das, was unter dem Schlagworte Oesterreich
im allgemeinen und dann auch unter andern speciellen
Schlagwörtern aufgeführt ist, z. B. Auersperg, Herberstein,
Kärnten, Krain, Wien u. s. w.
Drittens, mit besonderer Berücksichtigung der lebhaften Verbindung
der bayerischen Klöster und jener Hochstifter,
welche jetzt zu Bayern gehören; mit Oesterreich, nahm ich auch
sehr viele (nicht alle) Notizen, die ihre Geschichte betreffen,
auf, z. B. Augsburg, Freising, Passau, Regensburg. Sollten auch
viele dieser Stücke speciell die bayerische Geschichte berühren,
so ist es keine überflüssige Arbeit, denn der Gewinn ist für
deutsche Geschichte jedenfalls nicht geringe.— Ueberhaupt
kann die ältere Geschichte wohl nur nach Diöcesen bearbeitet werden.
Eine Metropolis Salisburgensis, ein Episcopatus Pataviensis
u. s. w. muss die bayerische Geschichte nicht minder als die
österreichische berücksichtigen.
Viertens endlich berücksichtigte ich jene Handschriften und
Stücke, welche die Geschichte des Basler Conciliums beleuchten,
eine sehr beträchtliche Zahl. —
Die von mir auf diese Weise gesammelten Notizen theile ich
mit Ausnahme der letzten Rubrik , welche in Verbindung mit der
Ausbeute der Stuttgarter und der Basler Bibliothek in einer beson-