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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 5. Band, (Jahrgang 1850)

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„noch  durch  den  Umstand,  dass  bedeutsame  Aufschlüsse  über
„die  Ansiedlung  deutscher  Bevölkerung  in  jenen  Gegenden,  wo
„noch  gegenwärtig  deutsche  Gemeinden  unter  italienischer  Umgebung ­
  sich  vorfinden,  gegeben  werden;  und  erhält  endlich
„seinen  Schlusspunct  in  den  vielen  darin  enthaltenen  Erlässen
„der  römischen  Kaiser  Konrad  II.,  Heinrich  IV.,  Friedrich  I.,
„Heinrich  VI.,  Otto  IV.,  Friedrich  II.  und  Adolfs  von  Nassau.
„War  nun  der  Inhalt  unzweifelhaft  einer  eigenen  Veröffentlichung ­
  würdig,  so  war  ich  andererseits  mit  grösster  Sorgfalt
„bemüht,  die  Form  nicht  Zurückbleiben  zu  lassen.  ...
„1.  Die  vieljährigen  Studien,  die  ich  der  Tirolergeschichte
„bis  zur  Herausgabe  der  „akademischen  Vorlesungen  über  die
„Geschichte  Tirols”  widmen  musste,  setzten  mich  in  den  S.tand,
„sowohl  für  Correctheit  des  Textes,  als  für  Reichhaltigkeit  der
„Anmerkungen  zu  sorgen.  Die  Arbeit,  für  meine  Zwecke  ohne-„diess
  nothwendig,  wurde  schon  lange  begonnen,  und  mit  Müsse
„fortgesetzt.  Nicht  leicht  wird  Jemand  in  diesem  Felde  der
„Geschichte  über  so  umfassende  Sammlungen  gebieten  können,
„durch  welche  es  mir  möglich  wurde,  jede  einzelne  der  Urkunden ­
  sorgfältig  und  mit  Sicherheit  zu  prüfen,  und  den  Text
„richtig  zu  stellen.  Mit  gewissenhafter  Sorgfalt  wurde  dabei  zu
„Werke  gegangen,  oft  wiederholte  Vergleichungen  und  Collatio-„nirungen
  gingen  Hand  in  Hand  ;  jede  etwas  unsichere  Quelle
„wurde  nur  consultativ  befragt;  so  dass  ich  sagen  kann:  ich
„stehe  für  jedes  einzelne  Wort  in  allen  diesen  Urkunden  ein.
„2.  Ich  war  iiberdiess  bemüht,  die  historische  Ertrags-Fähigkeit
  der  Urkunden  so  viel  als  möglich  zu  benützen.  Diess-„falls
  ist  dem  Ganzen  eine  Einleitung,  und  jeder  der  drei  Abtheidungen ­
  eine  Vorerinnerung  beigegeben,  in  welchen  ich  mich
„bestrebte,  ihr  Resultat  mit  möglichster  Präcision  und  Klarheit
„festzustellen.  Die  übrigen  Anmerkungen  sollen  dazu  dienen,  Einzelnes ­
  aufzuklären,  und  die  Beziehungen  der  Urkunden  untereinander ­
  hervorzuheben.  Hiebei  war  es  mein  leitender  Grundsatz, ­
  nichts  ohne  Beleg  zu  bringen,  und  dem  Zwecke  der  geschichtlichen ­
  Verwendung  der  Urkunden  mit  voller  Verlässlichkeit ­
  zu  entsprechen.
„Ich  glaube  daher,  dass  die  vorliegende  Arbeit  denAnforde-„rungen,
  die  man  an  sie  stellen  könnte,  genügen  d  ürfte  ;  und
Sitzb.  d  philos.-liistor.  CI.  Jahre,  1850.  II.  Bd.  III.  Heit.  18
            
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