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Jialter von Jerusalem, Hebron und Ghafe, wo er diese Moschee
erbaute; ebenso baute er einen Chan ausserhalb Kairo, ein Medrese
in Jerusalem, die jetzt von dem Statthalter von Jerusalem
bewohnt wird; er stiftete ausserdem viele fromme Stiftungen
und starb im Jahre 745 in dem Chan, den er in Kairo erbaut
hatte. Unser Scheich besuchte hierauf Medreset-et-Tawäfchi,
wo jetzt die Kadhi von Ghafe wohnen. Da unser Scheich das
Endziel seiner Reisen, d. i. die Wallfahrt nach Mekke, nicht
vergass, so begab er sich, in Begleitung des Näib’s von Ghäfa,
zum Scheich Wäkid, dem Scheich der Araber in diesen Gegenden;
mit demselben besprach er sich über die Reise durch die
Wüste nach Hidfchäf. Jener sagte, dass seine Herrschaft bis
nach Muweilih reiche: er wolle mit ihm Araber senden, die
ihn mit seinen Kamelen zum Schlosse Muweilih bringen sollten,
von wo noch zehn Tagreisen bis nach Medine wären. Unser
Scheich frug nun natürlich, wer ihn diese zehn Tagreisen hindurch
begleiten solle, worauf mau ihm antwortete, dort seien
Beduinen, die der Befehlshaber von Muweilih kenne, doch zuletzt
sagte der Scheich Wäkid: das beste sei, er begebe sich
nach Aegypten, dort seien bei dem Emir der ägyptischen Karawane
alle die Scheiche der Beduinen, so dass derselbe sie nach
ihrem Wunsche nach Aegypten befördern könne. Da beschloss
unser Scheich, diesem Rathe zu folgen und sich nach Aegypten
zu begeben. Nachdem er noch einige Tage in Ghafe verweilt
hatte, brach er auf; seine Freunde und Bekannten begleiteten ihn
ein Stück Weges; da aber hier die ägyptische [Reise beginnt,
so wird hiermit füglich der erste Band des Werkes geschlossen
und für den zweiten die Schilderung der ägyptischen Reise
aufgehoben.
Herr Regierungsrath Chmel erstattet als Referent der
historischen Commission Bericht über die von Herrn Rudolf
Kink in Innsbruck zur Herausgabe durch die Akademie eingesandte
Bearbeitung des Codex Wangianus.
Herr Rudolph Kink, ein Schüler des ausgezeichneten
Geschichtsforschers P. Albert Jäger, Mitglieds der kaiserlichen
Akademie der Wissenschaften, durch seine akademischen
Vorlesungen über die Geschichte Tirols (vor der Vereinigung mit