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Hoch ragt in die Lüfte dort die Palme hehr und schlank,
Auf dem Stamm der güt’ge Hand’ anfleht um einen Trank,
Wenn die See dann ihren Teppich breitet hin,
Dann kannst die Wellen seli’n wie Schlangen zieli’n
Und die blanken Schiffe, die sich darauf heben,
Als ob sie frei und ohne Stütze schweben.
Giesse Gott all’ seine Segen über diesen Strand,
Jeder, der sieh nahet liebt dicss Land;
Wir sind nun zu Leuten in Gliafa’s Gebiet gekommen
Und die Edlen eilten mir entgegen zum Willkommen.
Kalkafchendi sagt über Ghafe: „Diess ist eine Stadt von
Palästina, mit Moscheen und Medreseen, Derwifchherbergen,
Spitälern und gesunden Strassen. Die Bewohner trinken das
Wasser von Brunnen. Am Ufer des Meeres liegen viele Gärten,
am besten gedeihen daselbst die Trauben und Feigen; daselbst
sind auch einige Palmen. Der Scheich begab sich zum
Mittagsgebete in die grosse Moschee, die ehemals eine Kirche
gewesen sein soll. Dann besuchte er das Grab des Scheich
Abd-el-Kadir-el-Ghufsein, der in seiner Medrese begraben ist; in
dieser Medrese besichtigte er die daselbst aufbewahrten Bücher.
Der Rest des Tages ward beim Schmause, wo Sänger auftraten,
verbracht. Folgenden Tags besuchte er die Moschee Dfchami’
Schihäb-od-din Ahmed Ben üsmän und die Moschee Dfchämi’-el
Dfchaweli, die sich durch ihre Grösse auszeichnet; sie ist
ganz mit Marmorplatten und Porphyr 1 ) bekleidet; jetzt ist sie
aber sehr in Verfall gerathen und die Bekleidung der Mauern
meist abgefallen. Dfchaweli ist, wie Hanbeli in seiner Geschichte
sagt, der grosse Emir Alem-od-din Ebu Sa’id Sindfcher Ben
Äbd-Allah-el-Dfchäweli, der aus Amed gebürtigt ist, in dieser
Moschee begraben. Anfangs begab er sich in die Dienste eines
der Emire des Melik-od-Dhähir, dessen Name Dfchaweli war.
Nach dessen Tode ward er nach wechselvollen Schicksalen Befehlshaber
von Damaskus a ) und zur Zeit des Melik-el-Manfsur
Kilawun Oberstatthalter 3 ) von Mekke und Medina, dann Statt-’)
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2 ) Aft-a