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el-Üdfchä führe auch den Namen Nehr-Ebi-Futhris
Dieser Fluss ist nördlich von Remle und entspringt am Fusse des
Berges Dfchebel-el-Chalil; von der Mündung dieses Flusses bis zu
seiner Quelle ist nicht ganz eine Tagreise Wegs. Vom Ufer dieses
Flusses zogen sie nun weiter, bis sie zur Capelle des Ibn Alim kamen.
Diese Capelle ist gross, von Mauern umgeben, worin ein Thor, das,
wenn nicht Wallfahrtszeit ist, geschlossen bleibt. Dieser Wallfahrtsort
ist weit von jeder menschlichen Wohnung entfernt, am
Ufer des Meeres gelegen und es wohnt niemand daselbst; in der
Kiste, die am Haupte des Scheichs Ihn Alim steht, um die frommen
Gaben aufzunehmen, fand er einen Bienenschwarm, der daselbst
Honigwaben baute. Eine wunderbare Begebenheit, die sich
mit einen Manne zutrug, der in des Scheichs Begleitung war, ist
folgende: Der Mann vergass ein Schreibzeug von Messing in dem
Grase während der Reise; man zog weiter bis zum Grabe Ibn
Alim’s. Der Mann dachte nicht eher an das Schreibzeug, als am
Grabe, da betete er: „0 mein Herr, Ali Ibn Alim, ich verlor das
Schreibzeug, und kam um zu Dir zu wallfahrten, unter Deinem
Schutze.” Hierauf begaben sich die Reisenden nach Aegypten,
und dort traf jener einen Mann, der ihm sagte: „Nimm diess
Schreibzeug, es ist das Deine.” So erhielt er sein Schreibzeug
wieder, mit dem Segen des Scheichs. — Tags darauf zogen unsere
Reisenden weiter, begleitet vom Segen des Scheichs Ibn Alim,
bis sie das Gebiet von Jafa erreichten, wo sie im Kloster der Armener
abstiegen, das mit Thürmen wie ein festes Schloss aussieht.
In Jafa hielt sich unser Scheich nicht auf, sondern zog weiter, bis
in der Ferne eine aus Stein und Mörtel erbaute Kuppel erschien,
wo das Grab des Selmet Ibn-el-Ekwa’ 2 ), eines der Genossen des
Propheten, ist. Hierauf kamen sie an der Stadt Sfarfend 8 ) vorbei,
wo Lokmän der Weise begraben sein soll. Hernewi sagt: „Lokmän
sei in Jemen, auf einem Berge der La’a heisst, begraben,
oder in der Nähe eines Ortes, der Läat-’Aden heisst.” Hierauf
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