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elenden Gebäude liegt in Trümmern. Die alte Moschee liegt nun
ausserhalb der Stadt westlich von derselben; rund um die Moschee
herum sind Gräber und von alten Bauten ist in der Nähe der Moschee
nichts mehr übrig als ein Stadtviertel nördlich von der Moschee,
das jetzt zu einem Dorfe herabgesunken, denn die Stadt liegt
ferne davon. Soweit el-Hanbeli. Hierauf besuchte unser Scheich
die Gräber der vorzüglichsten mohammedanischen Heiligen; unter
andern sah er auf dem Grabe des Scheichs Ebu-l-Aun-el-Ghusi 1 ),
das sich auf einem besonderen Platze befindet und worüber eine
Kuppel gebaut ist, auf einer Steinplatte in der Mauer folgende Inschrift:
„Es ist der hohe Befehl des Sultans el-Ghüri, dass niemand
die Kinder des Scheichs Ebü’l-’Aun, seine Angehöi’igen, Diener
und Gefolge belästige, sondern jeder, der sie sieht, ehre und hoclinchte
sie, und wenn sich jemand in ihren Schutz begibt, so belästige
ihn niemand.” Dieser Scheich Ebü’l-Aun starb Im Jahre 900 in
Remle. Hierauf besuchte er die Moschee Dfchämi’-el-Abjadh.
Hanbeli sagt, diese Moschee sei von Soleiman Ben Abd-el-Melik
erbaut worden; in dem Vorhofe der Moschee ist ein Keller, in dem,
wie man sagt, der Prophet Ssälih begraben sein soll. Zur Zeit des
Sultans Sfalläh-od-din ward die Moschee erneuert, im Jahre 586.
Als der Melik-od-Dhähir Beibars Jäfä im Jahre 666 eroberte, erbaute
er die Kuppel, die ober dem Mihräb ist, sowie einen Minaret
anstatt dessen, der früher dastand und zerstört ward. Nachdem
unser Scheich auf diese Art mehrere Tage, beschäftigt mit dem
Besuche der heiligen Oerter und in wissenschaftlichen Unterredungen,
zugebracht hatte, verliess er Remle, um sich nach Ersüf
zu begeben, wo am Ufer des Meeres das Grab des Scheich Ali-Ibn
Alim ist. Ueber dem Grabe ist eine schöne Capelle mit hohem
Minaret. Als der Melik-od-Dhähir Jäfa und Ersüf eroberte, wallfahrtete
er zu diesem Grabe, brachte Gelübde und fromme Gaben
dar und betete an diesem Grabe zu Gott, auf dass er ihm
den Sieg verleihe. Jedes Jahr ist im Sommer daselbst eine Wallfahrt,
zu der sich die Leute von weit und breit einfinden. Von
hier zogen nun unsere Reisenden fort, bis sie zu den Mühlen am
Nehr-el-Udfchä 3 ) kamen. Kalkafchendi sagt: Der Nehr-‘)
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3 )