338
alle vorzüglichen Gelehrten und angesehene Männer und schrieb
verschiedene weise Lehren und Denksprüche, die man von ihm zum
Andenken zu haben wünschte, wovon ich folgende Verse heraushebe,
die sich besonders durch ihre Einfachheit und practische Lebensweisheit
auszeichnen.
Die Wahrheit ehr’ und fromme Sitte.
Nach Weisheit steh’ Dein Sinn, dafür an Gott die Bitte.
Verehr’ die Gottheit mit zerknirschtem Sinn
Und Unrecht aller Arten musst Du flieh’n.
Blick’ auf das Licht das in dem Herzen strahlt
Wenn es dem fernsten Ziele näher wallt.
Vertraue in des Lebens Notli und Sorgen
Auf Ihn, der Schöpfung Schöpfer, dann bist wohl geborgen.
Und immer streb’ empor zu ihm mit Fleiss,
Auf den Du hoffst: dann wird Dir hoher Preis.
Er besuchte das Grab des grossen heiligen Ebu Amrü Äbder-Rahmän-el-Aufä’i;
in Beirut fand er ein Buch, das die Biographie
des Aufa’i behandelt und den Titel trägt: Meliasin-el-Mesä’i
fi-Terdschomet-Ebi ’Amri n-il-Aufa’ i. Aufä’i
hiess er von einem Geschleckte des Stammes Hunjar Ben Si’l-Kila *_);
andere berichten, Aü fä ’ a ) sei ein Dorf ausser dem Thore Babel-Ferädis
in Damaskus, doch sei es jetzt mit der Stadt vereinigt,
so, dass es nicht mehr als Dorf besteht, sondern der jetzigen Vorstadt
Akeibet-el-Kobrä 3 ) entspricht. Aufäi ward in Ba’bekk geboren
und in der Deka’ grossgezogen. Sein Grab ist ausserhalb
Beirut am Ufer des Meeres in einem Pinienwäldchen, im Gebiete
des Dorfes Hantüs 4 ) an der südlichen Mauer der Moschee dieses
Dorfes. Nun verliess unser Scheich Beirut, begab sich nach Deirel-Kamr,
um einen Freund zu besuchen; von Deir-el-Kamr besuchte
er das Dorf Ifbhira 5 ), das im Gebiete von Sfaidä liegt; in diesem
Dorfe besah er das Grab Ruben’s, des Sohnes Jakobs. Von hier
') pW'
'-) clijl
s ) (
4 ) a"-?*' 3 “
‘ } f!^