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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 5. Band, (Jahrgang 1850)

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alle  vorzüglichen  Gelehrten  und  angesehene  Männer  und  schrieb
verschiedene  weise  Lehren  und  Denksprüche,  die  man  von  ihm  zum
Andenken  zu  haben  wünschte,  wovon  ich  folgende  Verse  heraushebe, ­
  die  sich  besonders  durch  ihre  Einfachheit  und  practische  Lebensweisheit ­
  auszeichnen.
Die  Wahrheit  ehr’  und  fromme  Sitte.
Nach  Weisheit  steh’  Dein  Sinn,  dafür  an  Gott  die  Bitte.
Verehr’  die  Gottheit  mit  zerknirschtem  Sinn
Und  Unrecht  aller  Arten  musst  Du  flieh’n.
Blick’  auf  das  Licht  das  in  dem  Herzen  strahlt
Wenn  es  dem  fernsten  Ziele  näher  wallt.
Vertraue  in  des  Lebens  Notli  und  Sorgen
Auf  Ihn,  der  Schöpfung  Schöpfer,  dann  bist  wohl  geborgen.
Und  immer  streb’  empor  zu  ihm  mit  Fleiss,
Auf  den  Du  hoffst:  dann  wird  Dir  hoher  Preis.
Er  besuchte  das  Grab  des  grossen  heiligen  Ebu  Amrü  Äbder-Rahmän-el-Aufä’i;
  in  Beirut  fand  er  ein  Buch,  das  die  Biographie ­
  des  Aufa’i  behandelt  und  den  Titel  trägt:  Meliasin-el-Mesä’i
  fi-Terdschomet-Ebi  ’Amri  n-il-Aufa’  i.  Aufä’i
hiess  er  von  einem  Geschleckte  des  Stammes  Hunjar  Ben  Si’l-Kila  *_);
andere  berichten,  Aü  fä  ’ a )  sei  ein  Dorf  ausser  dem  Thore  Babel-Ferädis
  in  Damaskus,  doch  sei  es  jetzt  mit  der  Stadt  vereinigt,
so,  dass  es  nicht  mehr  als  Dorf  besteht,  sondern  der  jetzigen  Vorstadt ­
  Akeibet-el-Kobrä  3 )  entspricht.  Aufäi  ward  in  Ba’bekk  geboren ­
  und  in  der  Deka’  grossgezogen.  Sein  Grab  ist  ausserhalb
Beirut  am  Ufer  des  Meeres  in  einem  Pinienwäldchen,  im  Gebiete
des  Dorfes  Hantüs 4 )  an  der  südlichen  Mauer  der  Moschee  dieses
Dorfes.  Nun  verliess  unser  Scheich  Beirut,  begab  sich  nach  Deirel-Kamr,
  um  einen  Freund  zu  besuchen;  von  Deir-el-Kamr  besuchte
er  das  Dorf  Ifbhira  5 ),  das  im  Gebiete  von  Sfaidä  liegt;  in  diesem
Dorfe  besah  er  das  Grab  Ruben’s,  des  Sohnes  Jakobs.  Von  hier
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