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rdblos (Dscliun ist die vielfache Zahl des Wortes DschaunJ, wo sie
einige Beduinenfamilien antrafen , die unter härenen Zelten wohnten.
Abends ward das Dorf Menije *) erreicht. Tags darauf zogen sie
weiterund kamen an der Quelle Birket-el-Bedawi, d. i. Quelle
der Beduinen, vorbei, es ist dies ein grosser Teich, worin sich viele
Fische aufhalten , die aber nicht gefangen werden , denn wer von
diesen Fischen isst erkranket allsogleich. Gegenüber dieser Quelle
ist ein hoher Berg, auf dem die Zelte des Wesir’s Ali Pascha aufgeschlagen
waren, der damals Statthalter von Tripolis war und gegen die
Hamddi-Araber auszuziehen im Begriffe war. DerWefir, dem unser
Scheich und seine Reisegenossen in seinem Zelte einen Besuch
machten , empfing sie aufs gnädigste und befahl,® da sie ihm sagten
sie wüssten nicht, an welchem Orte sie in Tripolis ahsteigen
sollten , ihnen jeden beliebigen Platz im Serai anzuweisen. Hierauf
begaben sie sich nach Tripolis , stiegen, wie gesagt im Serai ab
und besuchten dann alsbald eine schöne Moschee mit einem Säulengange
(wahrscheinlich die Moschee Dschami’-et-Taube) am
Flusse Ghadban, der bald wächst, bald abnimmt; zu beiden Seiten
dieser Moschee sind zwei hohe aus Steinen erbaute Brücken, jede
derselben führt zu einem Thore der Stadt. Unser Scheich besuchte
nun die Säwijet-el-Mewlewije, d. i. die Zelle der Mewler-Dcrwische,
kam auf dem Wege an dem Friedhofe der Fremdlinge vorbei, woselbst
Ibn-Abd-el-hakk begraben ist. Hierauf beschreibt er die
Mewlewije mit folgenden Worten: Nun kamen wir zur Mewlewije
und brachten die Mittagsstunde in diesem glücklichen Tliale zu.
Dort ist eine Quelle, die vom Flusse kömmt, der am Rande des Berges
hinströmt. Unten im Thale winden sich fünf Flüsse durch die
Gärten, wie geschmolzenes Silber; in diesem Thale sind viele
Mühlen.
0 was doch Tripolis die Stadt
Für Herrlichkeiten hat!
Von denen in Damaskus fehlt
Das Meer, des Glückes Feld.
Es ladet zu dem Schlaf im nahen Hain
Die frische Kühle ein:
Jedoch der Quellen lautes Tosen
Vertreibt den Schlaf den losen :