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in Gott an »ureigen, denn der in Gott Absorbirte sieht nicht einen
in einem ähnlichen Zustande Begriffenen” *).
Der Fluss von Hamät wird auf arabisch Aäfsi, d. i. der Widerspenstige,
genannt, weil nur durch Vermittlung von Wasserrädern
die Felder daraus getränkt werden können. Der Scheich brachte
nun noch einen Abend bei den Kadiri-Derwischen im Gebete zu,
besuchte hierauf das Bad, das des Orientalen grösster Genuss ist.
Hierauf verliess er Hamät, besuchte auf der Reise am Wege in der
Ebene eine Kuppel, unter welcher das Haupt des Hasan und Husein
begraben sein soll, daselbst las er die Fätiha und betete. Auch
in Damaskus ist innerhalb des Bäb-el-Ferädis ein Grabmal, das
Mesdfchid-er-Räs, d. i. Moschee des Kopfes, heisst, auch soll in
Ägypten eine Capelle sein, die Mefchhed-el-Hasanein heisst, welches
aber das ächte Grab sei, ist nicht zu entscheiden. Bis hieher
batten dem Scheich seine Freunde aus Hamät das Geleite gegeben.
Bei grosser Hitze zogen sie über steinige und felsige Gründe, bis
um Sonnenuntergang das .Schloss Massjäf 2) erreicht ward, das
auch Massjät 3 ) genannt wird. Hier brachten sie nur die Nacht zu
und zogen Tags darauf in Begleitung einer Anzahl Leute aus Massjät
nach kädmus *) weiter, das etwas vor dem Nachmittagsgebete
erreicht ward. Bei dem Befehlshaber des Schlosses , dessen Name
Schähin, stiegen sie ab; dessen Bruder Soleimän ist Befehlshaber
von Massjät und beide sind aus dem Stamme der Benü Tenücli 5 }.
Kädmus ist jetzt grösstentheils verödet, das Schloss ist sehr gross
und von fester Bauart. Die Einwohner sind ebenso wie die von
Massjäf und Merkab °) Isinäiliten, die einer ketzerischen und irrigen
Glaubenslehre folgen, ausser dem Schlosse ist eine grosse , weite
Moschee mit Mihrab , Kanzel und Minaret, dessen Muefin aber
bloss den Ruf Alläho Ekber erschallen lässt. Als sie die Stadt ver-')
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