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uns, denn hier sei, sagten sie, die Grenze ihres Gebietes, die
sie nicht überschreiten dürften. Wir forderten einige Leute von
Resten auf, uns auf diesem Wege zu geleiten, doch nur ein einziger
liess sich bereitwillig finden, uns als Führer zu dienen, der
vor uns in dem Wadi einherschritt, bis wir in das Gebiet von
Suweidä kamen, wo wir eine Anzahl Beduinen mit Schaafheerden
uns entgegenkommen sahen, die sich aber vor uns fürchteten und
zurückzogen. Später kamen sie nochmals zum Vorschein, zogen
an uns vorüber und grüssten uns; wir gaben den Gruss zurück, wie
es Pflicht eines Moslims ist. Wir zogen ohne Aufenthalt fort bis
wir in der Nähe von Hamat ankamen, wo wir Halt machten und
das Mittagsgebet beteten, dann brachen wir auf und erreichten
noch Abends die Stadt. Hier besuchte nun der Scheich das Grab
seines Freundes, des Scheichs Abd-or-Refäk, der aus dem Geschlechte
des berühmten Scheichs Abd-ol-Kadir-el-Giläni, nach
dem die Secte der Kädiri-Derwische benannt wird. Unser Scheich
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war ein Schüler des Abd-or-Refäk. Als er einst mit ihm in einer
Versammlung sass,.riss dieser plötzlich seinen grossen grünen
Turban vom Haupte und befahl seinem Stellvertreter i) seine
Kädiri-Mütze zu zerreissen und auf den Turban zu nähen: so that
auch derselbe. Alle Anwesenden staunten darüber und erkannten,
dass er dies auf göttliche Eingebung gethan habe. Die Kadiri-Derwische
haben dort eine grosse Herberge, welche die Aussicht
auf den Orontes hat.”
Weiter erzählt unser Scheich folgendes, das uns füglich als
Beleg dienen kann, wie gross die Unwissenheit und der Aberglaube
der jetzigen Araber: „Als ich um Mittag beim Essen sass, kam ein
Mann, über den oft göttliche Begeisterung mit grosser Gewalt
kam"), einer von denen, die mehr dem Ueberirdischen als dem
Irdischen angehören, dessen Name Scheich Därud war,, ein geborner
Emessener; die Leute der Stadt liebten und achteten ihn.
Als dieser mit uns niedersass, sagte er im Gespräche auch unter anderem
: Ich kannte nie einen gottbegeisterten Mann. Dies sagte er in
der Absicht, um uns dadurch den hoben Grad seiner Verklärungen
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