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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 5. Band, (Jahrgang 1850)

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Schrift,  der  für  einen  Koran  Osmäns  ausgegeben  wird,  den  derselbe ­
  nach  Damaskus  gesandt  haben  soll  der  in  einer  Truhe,  in  der-Makssüra
  der  omejadischen  Moschee  aufbewahrt  wird,  seine  Schrift
ist  aber  verglichen  mit  der  des  in  Homfs  befindlichen  Korans,  neu
und  von  den  Blättern  nichts  zerrissen.  Dieser  Koran  ward  von  Tiberias
  nach  Damaskus  gebracht,  als  die  Franken  im  Jahre  406  das
syrische  Küstengebiet  eroberten.  In  Kairo  sah  ich  in  der  Moschee
des  Amru-Ibn-el-Afsi  einen  Koran  wie  diese  zwei,  dessen  Blätter
zerrissen  waren  und  von  dem  es  auch  hiess:  es  sei  der  Koran  des
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Osmän  Ben  Affen.  Der  Scheich  Älem-ed-din-en-Nahäwi  ’)  saat
im  Commentar  des  Imam  Schäfi’i,  dass  Osmän,  als  er  diesen  Koran
schrieb  eine  Abschrift  davon  nach  Kufe,  eine  nach  Bassra  und  eine
nach  Damaskus  sandte  und  eine  endlich  in  Medine  liess.
Wir  verliessen  nun  das  Schloss  und  begaben  uns  zum  Grabe
des  Sad  Ihn  Ebi  Wakkafs  einem  der  Zehn  (?);  er  ist  in  der  kleinen
Moschee  begraben,  worüber  eine  Kuppel  gewölbt  ist,  daneben  sind
Bäume  und  ein  Brunnen,  in  dieser  Moschee  beteten  wir  zwei
Rikäa  und  lasen  die  Fätiha.  Das  Richtigste  ist  was  Ben  Newewi
in  dem  Werke  Thehfib  fagt,  wo  er  berichtet,  dass  Sad  Ben  Ebi
Wakkafs  in  seinem  Schlosse  zu  Akik  zehn  Meilen  von  Medine
starb  und  im  Beki-el-Gharkad  (d.  i.  in  dem  Friedhofe  von  Medine)
begraben  ward.  Dann  besuchten  wir  das  Grab  des  Käb-el-Ahbär 2 ),
das  unter  der  südlichen  Mauer  ausserhalb  des  Thores  dieser  Moschee ­
  ist,  wo  eine  hebräische  oder  syrische  Inschrift.  Hierauf  ging
ich  zum  Grabe  der  Kinder  des  Dfchäfer-et-Tajjär  Bruders  des  Ali
Ben  Ebi  Thälib.  Nach  diesem  zog  ich  mit  meinen  Reisegefährten
nach  Deir  Simään 3 ).  Jäküt  sagt  im  Moschterik  :  Es  gibt  vier  Deir
Simään.  Simaän  ist  der  Name  eines  der  Apostel,  nach  ihm  wird
ein  grosses  Gebiet  benannt;  Deir  Simään  in  der  Güta  von  Dac
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maskus  ,  woselbst  das  Grab  des  Ürner  Ben  Abd-el-Afif,  jetzt  ist
es  nicht  mehr  bekannt.  Ein  Deir  Simään  ist  in  der  Nähe  von  Antiochien ­
  ,  ein  Kloster  so  gross  wie  eine  Stadt,  nach  dem  was  ich
hörte.  Ein  anderes  Deir  Sima’än  ist  in  der  Nähe  von  Ma’arra;  da-*)


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3 )
            
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